Mountainbiker Gluth fährt auf Platz 29

Erhard Goller

Von Erhard Goller

Mo, 28. Mai 2018

Mountainbike

Freiburger ist mit Resultat beim Weltcup zufrieden.

NOVE MESTO (goll). Der Schweizer Nino Schurter hat im tschechischen Nove Mesto na Morave seinen 28. Weltcupsieg gefeiert. Der Weltmeister siegte im Sprint nach 1:21:31 Stunden nur wenige Zentimeter vor dem Neuseeländer Anton Cooper und acht Sekunden vor dem Franzosen Maxime Marotte. Dessen deutscher Teamkollege Manuel Fumic (Kirchheim/Teck) fuhr als Fünfter (+0:49) erstmals seit Sommer 2015 wieder auf das fünfköpfige Weltcup-Podium. In Nove Mesto gab es, wie so oft, bereits auf der Startgeraden Stürze. Davon betroffen war im Schweizer Mathias Flückiger auch ein Podiumskandidat. Noch in der Startrunde stürzte der Stellenbosch-Sieger Sam Gaze aus Neuseeland und musste verletzt aufgeben. Manuel Fumic hielt sich aus den Scharmützeln an der Spitze heraus und sparte sich so Kräfte für seine Offensive in den letzten beiden Runden. Der Freiburger Martin Gluth (SV Kirchzarten) überquerte die Ziellinie als 29. (+2:56). Auch er fuhr ein konstantes Rennen und bewegte sich immer weiter nach vorne. Obschon er bereits zweimal in seiner Karriere unter den besten 30 war, bezeichnete er diese Platzierung als "wertvollstes Resultat" seiner Laufbahn. "Es lief perfekt für mich. In Nove Mesto unter die besten 30 zu fahren, das ist schon was wert." Noch besser schnitt Georg Egger vom Kirchzartener Lexware-Team ab. Er fuhr auf den 22. Platz.

Im Weltcup der Frauen siegte die Dänin Annika Langvad. Die Marathon-Weltmeisterin bezwang die Schweizer Cross-Country-Weltmeisterin Jolanda Neff im Sprint. Dritte wurde die Französin Pauline Ferrand Prevot (Fra) mit 47 Sekunden Rückstand. Elisabeth Brandau aus Schönaich fuhr trotz Magenproblemen auf Rang elf. Die aus Murg-Niederhof stammende Olympiasiegerin Sabine Spitz gab das Rennen in der dritten Runde auf, nachdem sie weit abgeschlagen an 69. Position lag. "Im Moment ist irgendwie die Luft raus. Ich kann im Moment nicht konkret sagen, was Sache ist. Jetzt muss ich erst mal einen Break einlegen und mir Gedanken machen", erklärte Spitz.