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06. August 2010
Philipp Ries durch Sturz ausgebremst
RADSPORTSPLITTER: Nationalfahrer bei Tour d’Alsace stark.
RADSPORT. Der Herbolzheimer Philipp Ries wusste bei der Tour d’Alsace über fünf Etappen und einem Auftakt-Teamzeitfahren im Trikot der deutschen Nationalmannschaft zu überzeugen. Nach einem guten Start mit Platz fünf beim Teamzeitfahren in Sausheim und weiteren guten Etappenplätzen gab es auf der vorletzten Etappe von Bioscope nach Carsbach durch einen Sturz eine Rückschlag. Auf einer Abfahrt touchierte er das Hinterrad des Schweizers Simon Heule. Ries zog sich Rückenprellungen zu, konnte aber die Rundfahrt zu Ende bringen. Am Vortag glänzte der Deutsche John Degenkolb (Thüringen), der die Etappe von Illzach nach Huningue gewann. Ries wurde Vierter und setzte sich unter den besten Zehn der Gesamtwertung fest. Durch den Sturz fiel Ries dann auf Platz 37 zurück. "Ich habe auf der Schlussetappe noch mal alles probiert und bin gleich die erste Attacke mitgegangen. Das hat aber nicht funktioniert. Wir haben als Team sehr gut harmoniert", so Ries weiter. Bester Deutscher war David Hesselbarth als Fünfter. Die deutsche Mannschaft schloss mit Rang vier unter 25 Teams stark ab. Mit einem Sieg auf der Abschlussetappe hat sich der Niederländer Wilco Keldermann auch die Gesamtsieg gesichert. Ries nimmt nun ein dreiwöchiges Höhen-Trainingslager in Livigno in Angriff zur Vorbereitung auf die WM im September.
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Beim 63. Großen Preis von Mehlingen in Rheinland Pfalz sicherte sich David Bartl (Wolfis Bikeshop/Team Rothaus) den Sieg in der Eliteklasse der Männer. Er verwies den Schweizer Routinier Christian Emminger und den Ihringer Felix Rinker (Heizomat) auf die Plätze. Raymund Kufner (RSV Wyhl) belegte Platz 16. Bartls Teamkollege Fabian Bruno (RC Villingen/Team Rothaus) wurde Dritter in der Elite-C-Klasse. Beim Bodensee-Megathlon trumpften die Rothaus-Fahrer mächtig auf. Das Team hatte mit David Bartl (4.), Christopher Hatz (7.)und David Ansari (8.) drei Fahrer in der Nachwuchswertung unter den besten Zehn.
Im Laufe der letzten Woche standen zahlreiche der sogenannten Nach-Tour-Kriterien auf dem Programm. Die Racing Student traten zunächst in Neuss an. Der zahlenmäßigen Überlegenheit der Mannschaften Milram und Columbia hatte man aber nicht all zu viel entgegensetzten und musste sich mit einem 13. Platz von Alexander Gut zufrieden geben. Es siegte Toni Martin (Columbia HTC) vor Christian Kness (Milram) und Danilo Hondo (Lampre). Die nächste Station führte das Team nach Krefeld. Entlang des kurzen 800 Meter Kurses säumten rund 5000 Zuschauer die Strecke. Für die Students ein Rennen mit Licht und Schatten. Zwei schwere Stürze brachten den Rennverlauf erheblich durcheinander, Teamfahrer Andreas Feistel war mit unter den Gestürzten, verletzte sich schwer und wird längere Zeit ausfallen. Im Schlussspurt konnte Sprintspezialisten Alexander Gut sich hinter Dirk Müller und dem ehemaligen Paris-Roubaix-Sieger Servais Knaven Rang drei sichern. Abschließend gab es in Bad Homburg beim Sieg von Alessandro Pettachi (Lampre), der sich vor Toni Martin und Danilo Hondo durchsetzte, Plätze im Hauptfeld.
Autor: Bastian Oliver König
