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27. April 2010

Radballer des RSV Öflingen fahren zu DM

Robin Leber, Joshua Eckert, Jan Andlauer und Samuel Stupfel spielen beim Halbfinale in Wehr stark.

  1. Internes Duell: Jan Andlauer (l.) gegen Joshua Eckert Foto: Scheibengruber

RADBALL (BZ). Am RSV Öflingen führt in der Altersklasse Schüler A derzeit kein Weg vorbei. Beide Mannschaften – Jan Andlauer und Samuel Stupfel sowie Robin Leber und Joshua Eckert – setzten sich in Wehr im Halbfinale zur deutschen Radball-Meisterschaft gegen die Konkurrenz durch und qualifizierten sich fürs Finale am 29./30. Mai in Nufringen.

Das Turnier fand in Wehr statt, weil die Öflinger Halle bereits belegt war, als klar wurde, dass die Öflinger das Halbfinale ausrichten würden, erklärte RSV-Sprotleiter Stefan Schubach, warum die Spiele nicht in der eigenen Halle ausgetragen wurden. "Der Aufwand war riesig. Einzig Spielfeld-Umrandung und Tore standen hier zur Verfügung. Anzeigetafel, Lautsprecher und den Wirtschaftsbetrieb mussten von Öflingen nach Wehr. Sehr froh waren wir um die tolle Unterstützung durch den RSV Wehr", lobte er die Unterstützung durch die Wehrer.

Duo Andlauer/Stupfel gewinnt alle fünf Spiele

Eindrucksvoll spielten Jan Andlauer und Samuel Stupfel das Turnier in der Zelgsporthalle in Wehr. Das Duo, vor zwei Jahren immerhin Deutscher Meister der Schüler B, startete mit einem 4:1-Erfolg im Vereins-Duell gegen Leber/Eckert. In der Folge lehrten sie die Gegner das Fürchten, fegten erst den RVT Aschendorf (Niedersachsen) mit 8:3 aus der Halle, bremsten die Euphorie des RVW Naurod (Hessen) mit 3:1 und setzten mit dem 7:2 gegen den Luwigsfelder RC (Brandenburg) weitere Akzente. Zum Abschluss gab es ein 4:0 über den RVM Bilshausen (Niedersachsen).

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Nach dem 1:4 gegen ihre Vereinskameraden hatten sich Robin Leber und Joshua Eckert aber schnell gefangen. Das Duo – in der vergangenen Saison wurden sie Deutscher Meister der Schüler B – leistete sich in der Folge nur noch ein 2:2 gegen das Team aus Bilshausen, gewann gegen Ludwigsfelde (7:0), Aschendorf (2:1) und Naurod (3:1) und fährt ebenfalls nach Nufringen.

Die Öflinger fanden sich in der ungewohnten Wehrer Halle also bestens zurecht, wenn es auch anfangs harzte: "Unsere Jungs waren doch sehr nervös, vor allem im direkten Duell", betonte Betreuer Thomas Stupfel. "Wer das erste Tor erzielt, wird gewinnen." Entsprechend ruhig war es unter den Zuschauern, die zur Freude der Nachwuchsspieler doch zahlreich den Weg auf die Zelg fanden: "Für welche Öflinger sollen sie denn sein?", fragte Stupfel zu Recht. Der ehemalige Radballer betreute das Team seines Sohnes, während Markus Leber für Joshua Eckert und Robin Leber verantwortlich war. Besonderes fahrerisches Können war auf Grund des rutschigen Bodens in der Halle gefragt. Die Öflinger kamen damit aber gut zurecht, da sie im Vorfeld auch einige Male in Wehr trainieren konnten.

Sportleiter Stefan Schubach (45) ist seit vielen Jahren umtriebiger "Motor" beim RSV Öflingen. Acht Nachwuchs-Teams und eine Aktivmannschaft – als Spielgemeinschaft mit dem RSV Wehr – sind derzeit im Einsatz. "Was unsere Jungs – sowie die Betreuer Thomas Stupfel und Markus Leber – geleistet haben, war ganz große Klasse. Ich will nicht überheblich sein, aber es haben sich wirklich die zwei besten Mannschaften durchgesetzt", freute er sich über die Erfolge seines Vereins.

Auch für das DM-Finalturnier rechnen sich die Öflinger Chancen aus

Auch für das Finalturnier der Deutschen Meisterschaft in Nufringen rechnet sich Stefan Schubach durchaus Chancen für die Mannschaften des RSV Öflingen aus, auch wenn der Titelgewinn natürlich kein Selbstläufer sein wird. "Jan und Samuel gehören zu den stärksten Teams, aber auch Kemnat ist bärenstark. Für Robin und Joshua ist die Finalteilnahme ein Sahnehäubchen auf eine hervorragende Saison", hielt er fest, dass die Saison für die Öflinger bereits mit der Qualifikation für die Endspiele erfolgreich verlaufen ist.

Autor: bz