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15. August 2012

Timo Denz vor Gesamtsieg

Junioren-Radsportler besitzt kaum einholbaren Vorsprung vor Finale der Abendrennen in Brugg.

  1. Hat Gesamtsieg bei Abendrennen in Brugg sicher: Timo Denz Foto: Privat

RADSPORT (jd). Timo Denz vom VBC Waldshut-Tiengen geht als Spitzenreiter der Junioren-Gesamtwertung in das Finale der Abendradrennen im schweizerischen Brugg an diesem Mittwoch. Der Gesamterfolg in dieser Serie ist dem talentierten Radsportler allerdings wohl nicht mehr zu nehmen, nachdem er beim vorletzten Rennen der Serie als Zweitplatzierter über den Zielstrich fuhr. Denn mit nunmehr 198 Punkten hat er bereits stolze 74 Zähler Vorsprung auf seinen ärgsten Verfolger Timo Güller (124).

Auch für die weiteren Fahrer des VBC Waldshut-Tiengen gab es ansprechende Ergebnisse. Während Nico Knab beim Rennen der Amateur- Elite- und Mastersfahrer auf Platz 20 landete, belegte Paula Ziegler (Jahrgang 1998) bei den Schülern den siebten Platz. Die noch jüngeren VBC-Talente Noah Schmid (Jahrgang 2002) und Niklas Rebmann (Jahrgang 2004) fuhren auf die Ränge 14 und 15.

Weniger erfolgreich war Timo Denz hingegen bei einem Rundstreckenrennen im eidgenössischen Zunzgen (Oberbaselbiet). Auf dem schwierigen 7,9 Kilometer langen Rundkurs, bei dem es auf engen und kurvigen Straßen ständig bergauf und bergab ging, wuchs sein Rückstand auf die zwölfköpfige Spitzengruppe stetig weiter an, so dass der Juniorenfahrer sich am Ende mit Platz 28 unter 40 gewerteten Fahrern zufriedengeben musste.

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Derweil war sein Bruder Nico Denz mit der deutschen Junioren-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft im niederländischen Goes unterwegs. Beim Straßenrennen über 129 Kilometer – ein 21,5 Kilometer langer Rundkurs musste sechsmal bewältigt werden – hielt sich der Waldshut-Tiengener Nachwuchsmann zwar während des gesamten Rennens in der Spitzengruppe unter den ersten zehn Pedaleuren auf. Doch wurde diese Gruppe kurz vor dem Ende noch eingeholt, so dass die Entscheidung im Sprint fiel. Da Nico Denz kein ausgewiesener Sprinter ist, musste er sich an die taktische Stallorder von Bundestrainer Wolfgang Ruser halten, nämlich den Sprint für die schnellsten deutschen Teamkollegen mit anzufahren. Dies klappte indes nur bedingt. Denn Europameister wurde der Österreicher Alexander Wachter vor dem Franzosen Anthony Turgis und dem Italiener Davide Ballerini. Der deutsche Junioren-Bergmeister Silvio Herklotz (Berlin) war als Neunter bester Deutscher vor Phil Bauhaus (RC Bocholt) auf Platz zwölf; Nico Denz landete auf Rang 91 unter 200 Fahrern.

Autor: jd