Zugpferd Vinzent Dorn

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Von Erhard Goller & BZ-Redaktion

Mi, 18. April 2018

Mountainbike

Mountainbiker des Team Lexware in Kroatien auf Rang acht.

MOUNTAINBIKE (goll). Vinzent Dorn vom Kichzartener Team Lexware beendete das Zweier-Etappenrennen "4 Islands" in Kroatien mit Partner Florian Reichle auf Rang acht. Teamkollege Georg Egger belegte beim hoch dotierten Sunshine-Race in Italien den 26. Platz. Vinzent Dorn nahm aus den vier Tagen in Kroatien nicht nur 35 Weltranglistenpunkte mit nach Hause, sondern auch die Gewissheit, dass der Formaufbau in den Wintermonaten erfolgreich war. Da spielte auch ein Infekt in der Woche zuvor keine Rolle. Der Lexware-Biker war für seinen Partner Florian Reichle aus Warmbronn bei den vier Etappen auf den Inseln Krk, Rab, Cres und Losinj das Zugpferd.

Am ersten Tag hatte Reichle an einem Anstieg mit 400 Höhenmetern etwas Probleme, doch das Duo konnte sich auf der zweiten Hälfte der 71 Kilometer noch um einige Positionen verbessern und ging als Gesamt-Zehnter in den zweiten Tag. Auf der Insel Rab war es dann ziemlich nass. Das Duo lag nach 35 von 65 Kilometern an siebter Stelle, doch dann stürzte Vinzent Dorn. "Der Rest war dann ein einziger Kampf", bekannte Dorn. Am Ende war es Tagesrang elf. Doch am nächsten Tag zeigten Dorn und Reichle Biss. Nach technischen Problemen in der ersten Abfahrt kurbelten sie Platz um Platz nach vorne und erreichten schließlich als Siebte das Ziel. Und auf Losinj steigerten sie sich auf der 40 Kilometer langen Etappe noch einmal. Platz sechs brachte den achten Gesamtrang ein – 27:19 Minuten hinter den Marathon-Spezialisten Filip Adel/Michal Kanera aus Tschechien (10:14:49), die das Etappenrennen mit 1:31 Minuten Vorsprung auf den Schweizer Fabian Giger und dessen polnischem Kollegen Bartlomej Wawak gewannen. "Flo und ich haben uns super verstanden, er ist jeden Tag stärker geworden", so Dorn. "Bin mal gespannt, ob ich die Form im nächsten Cross-Country-Rennen umsetzen kann", so der Kirchzartener.

Niemeyer verpasst WM-Norm unglücklich

Beim Rennen der UCI-Juniorserie im italienischen Nals hat Jakob Niemeyer vom Breitnauer Team Freiburger Pilsner-Merida mit viel Pech knapp die WM-Norm verpasst. In Südtirol fuhr er auf den 18. Platz, 5:04 Minuten hinter dem Sieger Filippo Fontana aus Italien (1:09:00). Niemeyer kam auf der Strecke mit einem langen Anstieg durch die Weinberge rasch voran, wurde dann aber durch einen Ast gebremst, der sich im Schaltwerk verfangen hatte. Er musste anhalten und verlor etliche Positionen. Nach etwa der Hälfte der Distanz kam er immer besser in Tritt und machte Platz um Platz gut. Die halbe WM-Norm (Top 15) verpasste er als 18. schließlich nur um 25 Sekunden. "Es war ja erst mein zweites Rennen der Junior-Serie", so Niemeyer, "deshalb bin ich ganz zufrieden".