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22. August 2011

Fußball-Bezirk plant Änderungen in der Zukunft

Spielbetrieb soll bis zur Saison 2013/14 reformiert werden.

FUSSBALL (BZ). Mit Pfiff in die Zukunft – so könnte das Motto des Fußballbezirks Hochrhein nach dem Wechsel an der Spitze lauten. Gemeinsam packen der neue Bezirksvorsitzende Uwe Sütterlin (Eimeldingen), sein Stellvertreter, der Bezirks-Schiedsrichterobmann (BSO) Ralf Brombacher (Kandern) und Bezirksjugendwart (BJW) Harald Fengler (Albbruck) die anstehenden Aufgaben an. Das machte das Trio im Rahmen eines Pressegesprächs in Schopfheim deutlich.

Größte Aufgabe für die Saison 2013/14 dürfte die Reform des bezirklichen Spielbetriebs sein. Hintergrund ist die personelle Ausdünnung der Mannschaften. Bereits vor dieser Saison wurde eine Staffel in der Kreisliga C gestrichen. Eine Kommission wird sich der Reform annehmen, die am Ende eine Pyramide vorsieht. "Ein Denkansatz wäre eine spielstarke Bezirksliga, darunter zwei Kreisligen A, vier B und acht C", erklärt Brombacher. Bereits beschlossene Sache ist die Reform bei den Frauen: "Wir spielen schon von der nächsten Saison an mit einer Bezirksliga, einer Kreisliga und – bei Bedarf – einer Kleinfeldliga", so Uwe Sütterlin.

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Brennender noch ist für Ralf Brombacher aber die Besetzung der Kreisliga C mit neutralen Schiedsrichtern: "Wir ziehen das durch, obwohl unser Personalstand miserabel ist", kündigt er den Vereinen höhere Kosten an: "Dann kann es durchaus passieren, dass der Schiedsrichter 40 Kilometer Anfahrt hat." Allerdings, so Brombacher, werde dennoch die Jugend höher gewichtet als die Kreisligen B und C: "Im Zweifel genießt die Bezirksliga der B- und A-Junioren Priorität."

Auf- und Abstiegsspiele werden von Gespannen gepfiffen

Außerdem werde der Bezirk zum Saisonende die Auf- und Abstiegsspiele mit Gespann pfeifen lassen: "Bei diesen Spielen brauchen wir die höchstmögliche Kompetenz", erklärte Ralf Brombacher, der noch keine Ideallösung hat, wie er die Personalmisere bei seiner Zunft in Zukunft in den Griff bekommt: "Höhere Ausfallgebühren helfen nicht weiter", ist er sich sicher: "Entscheidend ist, dass der Schiedsrichter auf dem Platz mehr Respekt und Akzeptanz erfährt. Nur dann können wir junge Menschen für dieses Hobby gewinnen."

Autor: bz