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25. November 2011
Der Herbstmeister hält den Ball flach
Stegen erwartet St. Georgen zum Gipfeltreffen der Bezirksliga.
FUSSBALL. Rechtzeitig zum Vorrundenende hat Bezirksliga-Aufsteiger FC Freiburg-St. Georgen die Auswärtsflaute überwunden und sich dank des 1:0-Erfolgs in Pfaffenweiler auf Platz zwei gesetzt. Womit das Team von Eugen Beck die Weichen für das Spitzenspiel zum Rückrundenauftakt gestellt hat: Es geht zum Tabellenführer FSV Stegen.
Was die Chancen auf die Aufstiegsplätze angeht, hält sich Beck bedeckt: "Wir haben zwar Qualität, aber die Liga ist sehr eng. Wenn wir 40 Punkte auf dem Konto haben, können wir sehen, was noch geht, aber momentan müssen wir sowohl nach unten als auch nach oben schauen."Auf das Duell zweier Toptorjäger im Bezirk müssen die Fans verzichten: Johannes Lienhard, der für St. Georgen elf Treffer erzielt hat, sah in Pfaffenweiler die Rote Karte und kann sich nun nicht mit dem Stegener Heiko Hogenmüller (12 Tore) messen. Dafür sollen andere in die Bresche springen: Adrian Frankus ist ebenfalls torgefährlich, und die zuletzt fehlenden Clemens Meier und Luca Rheinberger könnten ins Team zurückkehren.
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Nach der souveränen Herbstmeisterschaft mit vier Zählern Vorsprung und einem Torverhältnis von 54:24 gilt Stegen als der Favorit auf den Titel. Schwär winkt ab: "In der vergangenen Saison hatten wir einen Herbstmeister, der am Ende überhaupt nicht aufgestiegen ist", führt er den Lokalrivalen aus Oberried als mahnendes Beispiel an. "Wir tun daher sicher gut daran, den Ball flach zu halten, und gehen erst einmal die letzten Spiele vor der Winterpause konzentriert an." Denn auch Schwär betrachtet die enge Liga als Herausforderung für alle Vereine; allerdings hat er einen besonderen Blickwinkel: "Für uns folgt seit Wochen ein Spitzenspiel auf das nächste."
Autor: Jürg Schmidt
