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19. September 2011

Tormaschinerie läuft wie geölt

BEZIRKSLIGA: Spitzenreiter Stegen fertigt Oberried 7:2 ab.

FUSSBALL. Die Tormaschinerie des Bezirksliga-Spitzenreiters FSV Stegen läuft wie geölt: Nach dem 9:1 in Opfingen und dem 8:0 gegen Gundelfingen/Wildtal gewannen die Rotweißen auch das Derby beim Verfolger Oberried deutlich mit 7:2.

"Die erste Viertelstunde haben wir verschlafen", so FSV-Trainer Stefan Schwär. "Wir waren zu ängstlich und brauchten erst ein Gegentor, denn danach lief es besser." Bereits nach drei Minuten lag Stegen zurück. Die Abwehr stand offen wie ein Scheunentor, Michael Müller fand sich frei vor Gästekeeper Birkenmeier wieder und nahm die Einladung dankend an.

Der Oberrieder Trainer Markus Schlegel betrachtete die Szene in der 18. Minute als entscheidend: Während die Stegener noch einen Elfmeter nach einem Foul an Heiko Hogenmüller forderten, lief der Oberrieder Konter über David Sandmann und Andreas Körkel, dessen Schuss von Birkenmeier abgewehrt wurde. "Da haben wir es versäumt, das 2:0 zu erzielen", so Schlegel. Der überragende Stegener Clemens Buhl erzielte dafür erst das 1:1 und bediente kurz darauf Kevin Faller zur Gästeführung. Noch vor der Pause indes egalisierte Oliver Albrecht per Strafstoß.

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Die "Jetzt-erst-recht-Mentalität" gab laut Schwär den Ausschlag für den folgenden starken Auftritt seiner Elf. Allerdings: Die erste Chance nach Wiederanpfiff notierten die Platzherren. Erneut war es Birkenmeier, der mit einem sensationellen Reflex gegen Körkel die Oberrieder Führung verhinderte (46.). Danach spielte nur noch Stegen und zog rasch auf 2:4 davon. Spätestens mit David Harengs herrlichem Heber zum 2:5 war die Partie entschieden. "Stegen ist derzeit in der Liga das Maß aller Dinge", musste Schlegel anerkennen. Doch nachdem Oberried in der vorigen Saison den direkten Vergleich für sich entschied, sich aber hinter dem FSV platzierte, hofft Schlegel nun auf die umgekehrte Entwicklung.

Autor: Jürg Schmidt