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30. September 2011
Vater Ganter will Sohn Ganter ärgern
Die Schneckentäler wollen ihre Negativserie beenden.
FUSSBALL (scj). Stets etwas Besonderes sind für Bernhard Ganter, den Coach des Bezirksligisten VfR Pfaffenweiler, die Begegnungen mit dem FSV RW Stegen: Immerhin trainierte er die Dreisamtäler drei Jahre lang, von 2004 bis 2007, und führte den Verein im Jahr 2006 zur Vizemeisterschaft und über die Aufstiegsrunde in die Landesliga. Ein Torgarant seinerzeit war Ganters Nachfolger auf der FSV-Trainerbank, Stefan Schwär. Doch die Verbindungen reichen noch weiter: Im Stegener Team spielt Ganters Sohn Nicolas, der bisher in allen Partien auf dem Platz stand und in Opfingen nach seiner Einwechslung ein Tor zum 9:1-Erfolg beisteuerte.
Im Hause Ganter ist das anstehende Vater-Sohn-Duell kein großes Thema: "Wir sprechen kaum darüber", erklärt der Papa, ist sich aber sicher, dass "der Rest der Familie hinter dem Trainer steht".
Dass Stegen sich mit drei Kantersiegen in Folge mit 24:3 Toren die Favoritenrolle redlich erarbeitet hat, steht außer Frage. "Der FSV hat einen enormen Lauf", sagt der VfR-Coach. "Die Zusammenstellung mit vielen jungen Spielern macht sich bezahlt. Die Stegener stehen zu Recht ganz oben." Dennoch wollen die Schneckentäler ihnen Ärger bereiten – und gleichzeitig die eigene Niederlagenserie beenden. Dazu gelte es die Chancenverwertung zu optimieren und "nicht so viele Tore aus Standards zu kassieren", so Ganter.
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Autor: scj
