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28. November 2011
Kein Sieger im Spitzenduell
Bezirksligaspiel des Tages: Stegen gleicht gegen St. Georgen zweimaligen Rückstand aus.
FUSSBALL. Keinen Sieger gab es im Bezirksliga-Spitzenspiel zwischen Tabellenführer FSV Stegen und Verfolger FC Freiburg-St. Georgen. Die Dreisamtäler glichen zweimal einen Rückstand aus.
"Eine temporeiche Partie, beide Mannschaften haben gut nach vorne gespielt", urteilte Gästetrainer Eugen Beck über das 2:2 im Duell mit dem Herbstmeister und zeigte sich mit dem Unentschieden einverstanden: "Als Aufsteiger kann man mit 29 Punkten zufrieden sein."Dies war FSV-Trainer Stefan Schwär gar nicht: "Wir haben in der ersten Halbzeit gewiss nicht die Leistung abgerufen, die wir von uns verlangen. Aber danach haben wir das Spiel dominiert, zu einem Dreier hat es dennoch nicht gereicht."
Bereits in der zwölften Minute hatte sich der St. Georgener (und SC-"Füchsleclub"-Chef) Tobias Rauber durchgesetzt. Seine Flanke fand einen Abnehmer in Nicolas Greitzke, und es stand 0:1. In der Folge hatte der FSV Chancen durch Heiko Hogenmüller (40.) und Kevin Faller (42.). Insgesamt unterliefen Stegen aber zu viele Ballverluste; St. Georgen warf dann sofort den Turbo an, sodass das 0:2 immer wieder in der Luft lag.
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In der 55. Minute setzte der Stegener Marco Kürner nach einem Eckstoß entschlossen nach, traf zum Ausgleich und feierte sein Tor mit einem ansehnlichen Überschlag. Die Gäste zeigten sich nicht sehr beeindruckt und verbuchten nur drei Minuten später die Möglichkeit zur erneuten Führung: Ein Schuss wurde von einem Stegener Abwehrspieler abgefälscht, FSV-Torwart Dominic Birkenmeier kickte den Ball so gerade noch aus der Gefahrenzone. Die Warnung erreichte den FSV jedoch nicht. Schon in der 62. Minute vernaschte Adrian Frankus auf der linken Seite seinen Gegenspieler und schloss zum 1:2 ab. Dem sogar das 1:3 hätte folgen können, als St. Georgen nach einer FSV-Ecke konterte und Birkenmeier den Schuss von Clemens Meier parierte (68.). In der 73. Minute nutzte Markus Hogenmüller den Fehler von Gästetorwart Braun, der sich bei einem Eckball verschätzte, zum 2:2.
Die Revanche für das 1:3 im Hinspiel gelang Stegen nicht mehr. Wobei Schwär sich auch über die Entscheide von Referee Lienhard ärgerte, der Foulspiele an Marco Kürner (55., 88.) nicht mit einem Elfmeter ahndete. Der FSV hatte seinerseits Glück, denn Bernd Klingele hätte in der 70. Minute die Gelb-Rote Karte sehen können. Auch Birkenmeiers Einsteigen gegen Rauber (80.) war nicht ohne Risiko.
Autor: Jürg Schmidt
