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03. September 2010

VOR DEM ANPFIFF

FC Steinen-Höllstein – FV Lörrach

Im Derby, das bereits am Freitag um 18 Uhr angepfiffen wird, ist der FC Steinen-Höllstein nach missratenem Saisonstart unter Zugzwang. "Wir stehen mit dem Rücken zur Wand und müssen nun Kräfte freimachen", fordert FCS-Trainer Tiziano Di Domenico. "Übermotivation bringt uns aber nicht weiter." Cedric Ondoa, Stefan Malzacher und Simon Biesinger trainieren wieder, auch Manfred Gruber steht zur Verfügung. Dagegen fallen Jens Stephan, Fabian Gottschalk und Kiyan Pourkhomamy aus. Marco Zimmermanns Einsatz ist fraglich. Willy Schmid, zwei Jahre beim damaligen Verbandsligisten FC Steinen, kehrt als Trainer des FV Lörrach an seine alte Wirkungsstätte zurück. "Die Freundschaft ruht für 90 Minuten", sagt der Schweizer, der nur die Verletzung von Daniel Widmer beklagt. "Ich habe das Vergnügen zu wählen." Patrick Seehöfer, der als Vertragsspieler kurzfristig vom SV Weil losgeeist wurde, habe im Training einen guten Eindruck hinterlassen.

FV Brombach – SF Elzach-Yach

Bei Brombach stehen zwei Heimsiege zwei Auswärtsniederlagen gegenüber. "Wir wollen den Nimbus wahren", sagt FVB-Trainer Rallf Moser, auch wenn der Verbandsliga-Absteiger aus dem Elztal "eine gute Hausnummer" darstellt. Urlaub und Verletzungen behindern weiter die Personalplanungen der Gastgeber. Timo Ernst (Meniskuseinriss im Knie) muss wohl operiert werden.

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FC Zell – Freiburger FC

Für den Zeller Trainer Kurt Schwald, der beim FFC acht Monate lang im Amt war, zählt nicht die Vergangenheit, sondern allein die gegenwärtige Krise im Wiesental (ein Punkt aus vier Spielen). Die spielerischen Fortschritte bei der knappen Niederlage im Freiburger Rhodia-Park (1:2) stimmen Schwald optimistisch. "Es muss jedoch alles passen, um am Sonntag etwas zu holen", sagt Schwald. Die Gastgeber treten mit der Aufstellung aus der Vorwoche an.

FC Denzlingen II – FC Wehr

Dem Aufsteiger aus Wehr fehlt noch die Stabilität. "Gegen Heimbach haben wir zwar Tore geschossen, aber nicht gut gespielt", verdeutlichte Trainer Lothar Silfang nach dem 2:3. Vorher sei es eher anders herum gewesen. Unterm Strich aber ist Wehr noch ohne Punkt. Das soll sich ändern, wenn die entsprechende Fitness wieder da ist, möglichst schon am Sonntag bei der Denzlinger Reserve, die bislang einen Sieg eingefahren hat. Davide Cannova könnte bei den Gästen wieder in den Kader rücken.

SV 08 Laufenburg - FC Hauingen

Die Gastgeber haben ihre erste Niederlage verdaut, und SV-08-Coach Erkan Aktas will gegen den Tabellennachbarn wieder in die Erfolgsspur zurück. "Die Partie ist offen", sagt Aktas und sieht in den Gästen "eine spielstarke Truppe". Im letzten Jahr sicherte sich Laufenburg durch ein 0:0 gegen die Geßner-Elf den Ligaverbleib. "Da haben wir zusammen gefeiert", erinnert sich FCH-Trainer Michael Geßner, "aber das ist jetzt vergessen". Geßner sieht seine Elf nach dem Remis in Tiengen "wieder etwas gefestigter".

SG Schlüchttal - SV Schopfheim

Trotz personeller Absenzen (Florian Strauch, Felix Jahnke und wohl auch Fabian Müller) sieht der Schopfheimer Trainer Michael Gentner seine Elf auf Augenhöhe mit dem Aufsteiger. Das Remis gegen Efringen-Kirchen habe der Mannschaft gut getan. "Alle ziehen mit, die Stimmung ist gut, aber ausruhen wollen und werden wir uns auch nicht", so Gentner, der auf keinen Fall mit leeren Händen die Heimreise antreten will.

SV BW Murg - FC Schönau

Richtig zufrieden war der Murger Spielertrainer Giuseppe Stabile mit dem Auftritt seiner Mannschaft beim 1:1 in Huttingen nicht. "Es war kein gutes Spiel von uns." Deshalb erinnert Stabile vor der Partie gegen Schönau seine Spieler an die Partie gegen Stetten (6:0). "Da müssen wir wieder hin kommen". Bei den Gästen sieht Trainer Bernhard Zimmermann seine Elf nach dem Sieg über Schlüchttal im Aufwind. "Der Sieg war wichtig, aber es gilt noch einiges aufzuholen. Insbesondere die Chancenverwertung muss sich bessern." Im Tor steht dieses Mal wieder Christian Held, der sich mit Serge Behringer im Wechsel von zwei Spielen ablöst.

SV Herten - FC Tiengen

"Wir haben noch Luft nach oben", befand der Hertener Spielertrainer Thorsten Szesniak nach der Nullnummer gegen Schwörstadt. Gegen den FC Tiengen gelte es nun, "einiges besser zu machen". Insbesondere fordert Szesniak mehr Geduld und Ruhe. "Der Spielaufbau aus der Abwehr muss konzentrierter voran getrieben werden. Da hat es uns am meisten gefehlt."

SV Schwörstadt - Eintr. Stetten

Nach zwei Punkteteilungen in Tiengen und Herten fiebert der Aufsteiger der ersten Heimpartie gegen Eintracht Stetten entgegen. SVS-Spielertrainer Urs Keser war mit den bisherigen Auftritten recht zufrieden: "Die Mannschaft hat gemerkt, dass sie in der Liga mithalten kann. Aber nach nur zwei Begegnungen brauchen wir uns darauf noch nichts einzubilden. Wir wollen uns Schritt für Schritt weiter entwickeln. Vielleicht klappt es mit dem ersten Sieg."

FC Wittlingen - FC RW Weilheim

Der Spitzenreiter kommt nach Wittlingen, der wiederum in Wallbach seine erste Niederlage kassierte. "Wir werden am Sonntag sehen, ob die Niederlage abgehakt ist", sagt Trainer Hanspeter Schlagenhof, "jetzt wollen wir den Schalter umlegen, und dabei hoffe ich wieder auf unsere Zuschauer". Allerdings fehlen ihm in Frieder Bürgin, der in München seinen Zivildienst abliefert und wohl nicht immer einsatzbereit ist, sowie den Urlaubern Johannes Bastian und Viktor Gerlach, wichtige Spieler.

TuS Efringen-Kirchen - Wallbach

Beim bisherigen Spitzenreiter war die Euphorie nach zwei deutlichen Siegen mit dem 2:2-Remis in Schopfheim leicht gedämpft. Das wollen die Spieler jetzt gegen Wallbach wieder wettmachen, sieht TuS-Coach Joachim Trautwein trotzdem eine ambitionierte Mannschaft. Die Mannschaft wolle ganz nach oben, deshalb sollen die Gäste auch kein Stolperstein werden.Allerdings fehlten beim Dienstagtraining fünf Spieler wegen einer Darmgrippe.

SV Todtnau - FC Huttingen

Die Aufsteiger sind unter sich. Beide Vereine sind fixiert auf ihren ersten Saisonsieg. Im vergangenen Jahr in der Kreisliga A waren es die Huttinger, die den Gastgebern mit dem 3:2 auf der Kandermatt die einzige Niederlage der Runde zugefügt haben. "Da ist noch eine Rechnung offen", sagt SVT-Trainer Stefan Nopper, der personell wieder Licht am Ende des Tunnels sieht. "Auf Augenhöhe" sieht Huttingens Coach Gerd Gutwein beide Mannschaften. Deshalb wolle man beim SVT auch nicht leer ausgehen. Mit der Defensivleistung ist Gutwein zufrieden, lediglich die Offensive bereitet ihm noch Sorgen.

FC Kandern – FV Fahrnau

Im vergangenen Spieljahr starteten beide Teams furios in die Saison. Aktuell trifft dies nur auf den FV Fahrnau zu. Für den Kanderner Trainer Uli Giesel ist dies "wohl ein Fehlstart, aber kein Beinbruch, weil wir bisher stets gut mitgehalten haben". Nun werde es Zeit die Kurve zu bekommen, was am Sonntag in der heimischen Au gegen Fahrnau realisiert werden soll. Mittelfeldspieler Mark Ernst wird wegen eines Auslandsaufenthaltes die gesamte Vorrunde fehlen. Der Fahrnauer Coach Michael Gomke weiß, dass Kandern unter Zugzwang steht. Einerseits sieht er den guten Start seiner Elf als "gefährlich" an, andererseits kann sich der FVF in Warteposition begeben. Gomkes Vorhaben: "Kandern das Spiel machen lassen und darauf reagieren."

FC Bad Säckingen – FC Dachsberg

Für Bezirksliga-Absteiger FC Bad Säckingen hat die Saison nicht gut begonnen. Nach der Heimniederlage gegen Dogern hat Trainer Gianluca Brogno Konsequenzen gezogen, sich von einem Spieler getrennt und mit den anderen "Tacheles geredet". Er fordert mehr Disziplin, will "neu durchstarten. Wir werden gegen Dachsberg garantiert ein anderes Bild abgeben, denn das Potenzial ist da, und von der Mannschaft bin ich überzeugt." Auch der FC Dachsberg blickt auf keinen optimalen Start zurück. Fünf Stammspieler sind nicht dabei, müssen durch sechs aus der A-Jugend nachgerückte Akteure ersetzt werden. "Das sind unsere Hoffnungsträger", sagt der FCD-Vorsitzende Andreas Böhler und will trotz der Außenseiterrolle seiner Mannschaft in Bad Säckingen punkten.

Autor: mat/who/rn