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01. August 2011

US-Kicker überraschen in Hausen

Beim internationalen U-19-Turnier gewinnt der SC Vardar aus den USA im Finale gegen den Sportclub Freiburg nach Elfmeterschießen.

  1. Der SC Freiburg, hier mit Matthias Ginter (links) im Eröffnungsspiel gegen den VfL Bochum, beendete das Turnier in Hausen auf Rang zwei. Foto: seeger

FUSSBALL. Hochklassigen Nachwuchsfußball und einen Überraschungssieger konnten die Zuschauer des internationalen U-19-Turniers am Wochenende in der Hausener Möhlin-Arena bewundern. Bei der sechsten Auflage des Turniers bezwangen die weit angereisten Kicker des SC Vardar aus den USA im Finale den SC Freiburg nach Elfmeterschießen.

Unter dem Motto "Der Ball rollt in Hausen" spielten auch in diesem Jahr wieder sechs Mannschaften den Sieger des vom VfR Hausen veranstalteten Turniers aus. Angetreten waren die U-19-Mannschaften des SC Freiburg, VfL Bochum, FC Basel, der SpVgg Untermünstertal, sowie des SC Vardar aus dem US-Bundesstaat Michigan. Die Hausherren gingen mit ihrem neuen Verbandsligakader an den Start.Gespielt wurden zwei Halbzeiten à 25 Minuten.

Gleich im ersten Spiel der Gruppenphase standen sich die beiden Bundesligisten vom SC Freiburg und VfL Bochum gegenüber. Freiburg hatte, als frisch gebackener Gewinner des DFB-Junioren-Vereinspokals, eine Favoritenrolle inne, der es gerecht zu werden galt.

Prompt gerieten die Bochumer, trainiert von VfL-Urgestein Dariusz Wosz, gegen die Breisgauer mit 0:2 unter die Räder. Auch in ihrem zweiten Gruppenspiel musste sich das Team aus dem Ruhrgebiet mit dem identischen Ergebnis begnügen und, wie auch die SpVgg Untermünstertal, bereits nach der Gruppenphase die Segel streichen. Ganz bitter für die Untermünstertäler: Im Spiel um Platz fünf erlitten sie eine deutliche 0:6-Niederlage gegen den VfL.

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Der Sonntag, an dem die Halbfinal- und Finalpartien ausgetragen wurden, war geprägt von Elfmeterschießen. In drei der fünf Spiele des Tages konnte der Sieger nur auf diese Weise ermittelt werden: In der ersten Halbfinal-Begegnung setzte sich der SC Vardar im Elfmeterschießen mit 4:2 gegen die Hausener Gastgeber durch. Das zweite Halbfinale entschied der Freiburger Sportclub, nach einem hochklassigen und verdienten 2:2 in der regulären Spielzeit, gegen die ebenbürtigen Jungstars des FC Basel, im Strafstoßduell für sich.

Im Finale trafen sie nun auf einen hochmotivierten SC Vardar. Die beiden Sportclubs lieferten sich ein gutes, defensiv orientiertes Duell. Freiburg tat sich mit mehr Spielanteilen und Ballbesitz hervor. Vardar, das während des gesamten Turniers eine defensive Taktik verfolgte und auf Konterchancen lauerte, glänzte mit starker Physis und einem exzellent parierenden Wallace Smith im Tor. Ohne Treffer ging es nach den regulären 50 Minuten ins alles entscheidende Elfmeterschießen. Hier setzten sich die US-Amerikaner schließlich mit 5:4 gegen Freiburg durch. Sichtlich enttäuscht verließen die Spieler von Jugendtrainer Lars Vossler den Rasen, während die US-Boys, deren Fußballschule eine Partnerschaft zu der des SC Freiburg unterhält, ihren Sieg ausgelassen feierten.

Im kleinen Finale um Platz drei unterlagen die bis zum Schluss kämpfenden, aber gegen Ende müden Hausener dem FC Basel mit 0:1. Zum heutigen Schweizer Nationalfeiertag beschenkte sich der FCB vorzeitig mit der Bronzemedaille. Zum besten Spieler des Turniers wurde Mohamed Gouiada vom SC Freiburg gewählt, der sich durch intelligentes Passspiel und hohes Laufpensum hervortat.

Autor: Benjamin Resetz