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04. November 2011
VOR DEM ANPFIFF
FC Steinen-Höllstein – SC Wyhl
"Wir haben eine Ergebniskrise, spielerisch passt eigentlich alles", stellt der Steinener Trainer Joachim Trautwein fest. Deshalb müssten gegen den Tabellenvierten, der nur einen Zähler hinter dem Spitzentrio rangiert (Trautwein: "eine Hausnummer"), drei Punkte her. "Es gilt, die individuellen Fehler zu minimieren", so der Steinener Coach. In Ivan Da Silva und Lee-David Korkmaz kehren zwei wichtige Spieler in den FCS-Kader zurück.
SV Herten – SV Kirchzarten
Der positive Trend soll beim SV Herten durch die 1:2-Niederlage beim SC Wyhl nicht nachhaltig erschüttert werden. "Wir dürfen auf dem Feld aber nicht zurückweichen", mahnt Trainer Thorsten Szesniak vor dem Heimspiel zur Fluchtlichtzeit um 17 Uhr gegen die junge Mannschaft aus Kirchzarten. Die Dreisamtäler haben in den vergangenen sieben Spielen nur einmal verloren und sich vom Tabellenende etwas abgesetzt. Ein ähnlicher Lauf schwebt auch den Hertenern vor. Der Kader der Gastgeber ist unverändert.
SV Munzingen – FV Lö-Brombach
Der 1:0-Erfolg gegen den FC Teningen sollte dem FVLB Selbstvertrauen geben, "da ist sicher auch in Munzingen etwas möglich", schätzt Trainer Ralf Moser. Der Tabellendritte unterlag am Wochenende dem TV Köndringen mit 1:4. "Gegen diese robuste Mannschaft müssen wir auch körperlich dagegen halten", fordert Moser, der auf Jakob Schröter (privat verhindert) und vielleicht auch Domenic Eichin-Joos (Adduktoren) verzichten muss. Andreas Schatz ist wohl noch gesperrt, Peter Wassmer aber wieder einsatzbereit.
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Freiburger FC – FC Zell
Zweimal Rot, einmal Gelb-Rot – der Zeller Auftritt beim 3:3-Unentschieden gegen
die SF Elzach-Yach hat Trainer Kurt Schwald gar nicht gefallen: "Wir sind selber schuld und dürfen uns über den Schiedsrichter nicht beklagen", so der FCZ-Coach, der von der Mannschaft enttäuscht ist: "Wir geben ein schlechtes Bild ab, auch in der Außendarstellung des Vereins." Ohne die gesperrten Daniel Vollmer und Simon Fräßle geht es nun zu einem "übermächtigen Gegner" (Schwald) nach Freiburg. "Mit ist nur wichtig, dass die Spieler die Ärmel aufkrempeln und diszipliniert agieren", sagt Schwald.
SG Schlüchttal - FC Wehr
Die Erfolgsserie der Platzherren riss mit dem 0:2 beim FC Tiengen – kein Beinbruch für Spielertrainer Benjamin Gallmann: "Irgendwann musste das ja mal kommen." Jetzt soll Wehr mit einem Sieg weiter distanziert werden. Die Gäste haben durch das 3:2 gegen Murg wieder Selbstvertrauen gewonnen und wollen nachlegen.
TuS Lörrach-Stetten - SV Weil II
10:2 gegen Bamlach – etwas Balsam auf die Seele war der Pokalsieg für den TuS Stetten nach drei Niederlagen in Folge. "Es gilt, wieder in die Erfolgsspur zu kommen", sagt Spielertrainer Werner Gottschling vor dem Derby gegen Weil. "Ich bin glücklich mit den 24 Punkten. Die Spieler haben eine gute Reaktion gezeigt. Jetzt kommt eine besondere Partie", frohlockt SVW-Trainer Tiziano Di Domenico.
SV Murg - SV Schwörstadt
Die Enttäuschung hielt sich bei den Murgern nach dem Achtelfinal-Aus im Bezirkspokal gegen den A-Kreisligisten SV Nollingen (4:5) in Grenzen. Indes schmerzt die Rote Karte für Amin Bouhouch, der gegen Schwörstadt fehlen wird. "Für ganz nach vorne reicht es bei uns noch nicht", sagt Spielertrainer Giuseppe Stabile und sieht sein Team derzeit zwischen den Rängen vier bis sieben. Bei Schwörstadt wird die Schlinge langsam enger. "Wir müssen alles reinwerfen und auch den Glauben haben, in Murg gewinnen zu können", sagt Gästetrainer Urs Keser.
SV 08 Laufenburg - FC Schönau
Nach der schwachen Vorstellung in Wallbach ist man bei den Platzherren auf Wiedergutmachung aus. "Es muss vieles besser werden", weiß SV-08-Trainer Erkan Aktas. Bei den Gästen, die Urlauber Robert Bianchi und Dennis Kiefer sind zurück, ist die Situation äußerst kritisch, doch ans Aufgeben denkt noch niemand. "Gegen Brombach war’s miserabel. Ich erwarte zumindest mehr Leidenschaft", stellt FCS-Coach Andreas Schneider klar.
TuS Efringen-Kirchen - FC Tiengen
Das Spitzenspiel des 15. Spieltages: Der Dritte erwartet den Zweiten. Zwei Punkte Rückstand haben die Efringer auf die Tiengener, die ähnlich wie die Gastgeber fast klammheimlich nach oben gestürmt sind. Noch ärgert TuS-Coach Germano Fanciulli das 2:2 in Buch. "Jetzt soll wieder ein Sieg her. Aber momentan ist jede Aufgabe richtig schwer in dieser Liga." Spannend ist die Frage, ob eine der besten Sturmreihen (TuS) die stärkste Abwehr (zehn Gegentreffer) knacken wird.
FC Hochrhein - SV Buch
Nach gutem Start sind die Bucher in der Tabelle durchgereicht worden, rangieren mit 19 Punkte auf Platz elf, nur noch fünf Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz. Aber in Weil hat der Aufsteiger am Dienstag (2:3) bewiesen, dass er durchaus mithalten kann. Nur kleine Nuancen fehlten zu einem Punktgewinn. Das will die Stockmann-Elf nun beim FC Hochrhein nachholen.
FV Lö-Brombach II - FC Erzingen
Zwei Siege in Folge gegen Konkurrenten um dem Ligaverbleib haben die Stimmung bei den Platzherren merklich gehoben. "Das ist zumindest eine kleine Serie", schmunzelt FVLB-Trainer Jens Schulz, "und diese gilt es nun auszubauen". Allerdings gibt’s bei den sowieso nicht gerade torgefährlichsten Brombachern personelle Probleme: Es fehlen die beiden Angreifer Matthias Kurzela (halbes Jahr nach England) und Dominik Krieger.
FC Wittlingen - FC RW Weilheim
Die Wittlinger haben ihre Tabellenführung verteidigt und wollen weiterhin ganz oben bleiben. In Weilheim kommt nun ein unbequemer Gegner, der schwer auszurechnen ist, weiß FCW-Trainer Hanspeter Schlagenhof: "Offensiv sind sie wahnsinnig stark, defensiv haben sie so ihre Probleme. Aber wir wollen uns vorne festsetzen, da muss ein Sieg her." In Benjamin Jehle, Max Bastian und Paul Stellmacher fehlen drei wichtige Akteure.
SV Istein - FC Huttingen
Das "Chlotze-Derby" lebt stets von der Brisanz und dem großem Zuschauerzuspruch. Beide Teams rangieren bei gleicher Tordifferenz punktgleich im vorderen Tabellenmittelfeld. Zwei Siege hintereinander haben den Gastgebern Selbstvertrauen gegeben. Deshalb geht SVI-Trainer Michael Gentner ("Wir sind gut drauf und wollen ein gutes Spiel liefern") davon aus, nach dem Schlusspfiff nicht mit leeren Händen dazustehen. Für den Huttinger Coach Gerd Gutwein begegnen sich zwei Mannschaften "auf Augenhöhe", wobei entscheidend werden könnte, wer sein Leistungsvermögen besser abrufen kann. Für Spannung ist also angesagt.
SV Nollingen - FV Degerfelden
Im Vorjahr spielten beide Teams noch eine Klasse tiefer. Knapper Derbysieger blieb jeweils die Gastmannschaft. Ein Favorit ist auch diesmal nicht auszumachen, da sind sich die Trainer einig. Der Pokalsieg am Dienstag in Murg (5:4 n.V.) hat die Nollinger Kraft gekostet. Dennoch sind die Hausherren guter Dinge. "Das ist für uns ein Spiel wie jedes andere, entscheiden wird die Tagesform", prognostiziert das SVN-Trainerduo. Degerfelden verfügt über den erfolgreicheren Angriff, Nollingen über die bessere Abwehr. Die Spieler kennen sich gut, sind teilweise eng miteinander befreundet. "Gewinnen wird, wer die Fehler des anderen besser auszunützen versteht", vermutet Gäste-Coach Waldemar Dercho.
VfR Rheinfelden – FC Hausen
Vor dem Hochrhein-Derby am Samstag um 15 Uhr sieht VfR-Abteilungsleiter Christoph Brugger die Gäste leicht in der Favoritenrolle. Zum einen habe Rheinfelden die vergangenen Vergleiche nicht gewinnen können, zum anderen verfüge Hausen in Natalie Osswald über "die derzeit überragende Goalgetterin der Liga". Die Gastgeberinnen müssen wohl weiter auf ihre verletzte Angreiferin Rebecca Fehr verzichten.
Autor: mat/who/rn
