Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

15. August 2011

"An einem Strang ziehen"

BZ-Interview zum Spieltag mit Andreas Scholz vom SC Kuhbach/Reichenbach.

  1. Hoch hinaus ging es für den FSV Seelbach im Duell gegen den SC Kuhbach/Reichenbach nicht, auch wenn Timo Jachnik auf diesem Foto höher springt sowie früher am Ball ist als sein Gegenspieler Mathias Blaesi. Am Ende gewannen die Gastgeber deutlich mit 4:0. Foto: peter aukthun

  2. Andreas Scholz Foto: Verein

FUSSBALL Kreisliga A Süd: Nach einer katastrophalen Saison, die früh im Abstieg mündete, hat der SC Kuhbach/Reichenbach unter neuer Regie einen perfekten Einstand in diese Saison hingelegt. Nikolai Romme und Andreas Scholz bilden das neue Trainerteam. BZ-Mitarbeiter Daniel Weber hat sich nach dem Auftaktsieg mit Letzterem unterhalten.

BZ: Das war ein gelungener Einstand.

Scholz: So kann man das sagen, ja. Unser Sieg war auf jeden Fall verdient, er ist aber vielleicht um ein Tor zu hoch ausgefallen. Das Spiel hat sehr ausgeglichen begonnen. Da hat es für uns natürlich gut reingepasst, dass das 1:0 früh gefallen ist. Danach haben wir Seelbach kommen lassen und auf Konter gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir die dann auch zielstrebig zu Ende gespielt. Insgesamt hat man heute einfach auch das Ergebnis einer guten Vorbereitung gesehen. Wir haben als Erste und Zweite Mannschaft zusammen die Vorbereitung gemacht und waren im Schnitt mehr als 20 Mann im Training.

BZ: Das Training leiten Sie gemeinsam mit Nikolai Romme. Wie sieht die Aufgabenverteilung da aus?

Werbung


Scholz: Eigentlich steht Niki an der Seitenlinie und ich auf dem Platz. Heute hat er aber auch selbst mit mir im Mittelfeld gespielt, da wir ein bisschen mit Verletzungssorgen zu kämpfen hatten. Er kann natürlich locker einspringen, auch wenn das im Grunde nicht geplant ist. Niki war ja beim TuS Mahlberg schon Spielertrainer. Er ist 35, ich bin 28, ich kann noch viel von ihm lernen. Für mich ist das ja die erste Station als Spielertrainer, nachdem ich von der Spvgg. Lahr hierher gewechselt bin.

BZ: Es ist für sie ein Neuanfang, genauso wie für den Verein.

Scholz: Ja, das ist richtig. Die vergangene Saison war ja eine Katastrophe. Teilweise waren nur noch sechs, sieben Spieler im Training. Es heißt ja nicht umsonst "So wie man trainiert, so spielt man." Wir haben jedenfalls jetzt die volle Unterstützung, alle ziehen an einem Strang. Ich hoffe natürlich, dass das über die ganze Saison so bleibt.

BZ: Wie lauten die weiteren Ziele für diese Saison?

Scholz: Unsere Mannschaft ist zum Großteil sehr jung. Neben ein paar Spielern, die über 30 sind, kratzen die meisten an der Zwanzigergrenze. Wir haben vor der Saison bewusst darauf verzichtet, Geld in die Hand zu nehmen und ein paar Stars zu verpflichten. Wir wollen einfach attraktiven Offensivfußball zeigen. Druck gibt es aber keinen. Mal schauen, was am Ende heraus springt. Ein einstelliger Tabellenplatz sollte es auf jeden Fall sein.

Autor: bz