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19. September 2011

"Ein Spiel im anderen Licht"

BZ-Interview zum Spieltag mit Trainer Hubertus Leptig (FSV Seelbach).

  1. Hubertus Leptig Foto: Peter Aukthun-Görmer

FUSSBALL Kreisliga A, Süd. Nach sechs Spieltagen hat der FSV Seelbach mit drei Siegen und drei Niederlagen weder einen schlechten noch einen guten Start in die aktuelle Saison hingelegt. Dabei sah es in der Partie gegen den SV Reichenbach-Gengenbach lange Zeit danach aus, als können die Schuttertäler die Bilanz zum Positiven wenden. Am Ende stand jedoch eine bittere Niederlage. BZ-Mitarbeiter Daniel Weber hat sich danach mit Trainer Hubertus Leptig unterhalten.

BZ: Wie lautet ihr kurzes Fazit zum Spiel?

Leptig: Das war eine bittere Niederlage.

BZ: Und das längere?

Leptig: Es ist schade, dass ein Spiel, das lange gut war, am Ende in einem ganz anderen Licht erscheint. Wir haben bis zur 70. Minute alles im Griff gehabt. Und dann kassieren wir wegen individueller Fehler innerhalb von zehn Minuten drei Tore und danach auch noch ein viertes. Das darf natürlich nicht passieren und ist enttäuschend. Ich rechne es der Mannschaft aber auch hoch an, dass sie trotzdem nicht aufgegeben hat. Sie hat weitergemacht, noch den Anschlusstreffer gemacht und am Ende hatten wir noch Chancen zum 4:4.

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BZ: Aus sechs Spielen haben Sie damit nun drei Siege sowie drei Niederlagen.

Leptig: Ja, so sitzen wir jetzt natürlich im Mittelfeld fest und jetzt erwarten uns mit Kirnbach und der Reserve vom Lahrer FV schwere Gegner. Ich dachte eigentlich, dass wir heute einen Schritt nach vorne machen können. Aber manchmal geht es eben leider nicht so schnell, wie man sich das wünscht. Wir haben eine junge Mannschaft, die muss noch reifen. Und da gibt es eben mal Rückschläge wie heute.

BZ: Wie gehen Sie mit diesen um?

Leptig: Man muss da einfach weiterarbeiten und trainieren. Wir haben zwei Trainingsarbeiten pro Woche und da müssen wir schauen, dass wir für die Spiele am Wochenende Automatismen entwickeln.

BZ: Welche sollen das im taktischen Bereich in dieser Liga sein?

Leptig: Erstmal wollen wir einen geordneten Fußball spielen. In der Offensive wollen wir viel über Außen kommen und in der Defensive probiert es in der Kreisliga im Grunde jede Mannschaft mit einer Viererkette. Aber wie gesagt, das braucht Zeit. Die jungen Spieler müssen sich entwickeln. Wir haben ja auch zwei dabei, die noch in der A-Jugend spielen.

BZ: Was wünschen Sie sich für den Rest der Saison?

Leptig: Es wäre schön, wenn wir einfach eine sorgenfreie Runde spielen könnten. Wir wollen uns im vorderen Mittelfeld etablieren und das ist in jedem Fall machbar. In der Mannschaft stimmt die Kameradschaft. Das ist ganz wichtig. Aber was zählt, sind natürlich die Ergebnisse.

Autor: bz