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12. August 2011
EINWURF: Attraktive Bescheidenheit
Vereine der Kreisliga A bekennen sich zur Jugend.
Immer höhere Transfersummen, Monatsgehälter um die Millionengrenze oder noch darüber. Die Verlockung des Spiels mit dem Fußball scheint keine Grenzen zu kennen. Die Rede ist von einer Scheinwelt, nur Wirklichkeit für ganz wenige balltretende Menschen rund um den Globus. Harte Realität ist die Arbeit an der Basis. Der helfen Projektionen auf eine Zukunft in höheren Ligen nichts. Hier gilt es ganz einfach eins und eins zusammenzuzählen, und keine Kalkulation mit Unbekannten zu beginnen. Es ist ausgesprochen erfreulich, dass dieser Realitätssinn bei den Vereinen der Kreisliga A vorherrscht und deren Handeln bestimmt. Die Jugend aus dem Dorf, dem den Verein umgebenden und prägenden sozialen Umfeld. Sie soll angesprochen und aktiviert werden. Es werden von den für die sportliche Entwicklung Zuständigen keine Luftschlösser gebaut. Es geht beim sonntäglichen Kick darum, sich seriös darzustellen, attraktiv und Vorbild zu sein. Nicht in einem fiktiven Raum. In der Gemeinde. Fast durch die Bank wollen alle befragten Vereine sich zusammen mit ihrer eigenen Jugend für die Zukunft aufstellen. Dies zu erreichen ist keine Selbstläufer – genauso wie es nicht selbstverständlich ist, dass die Vereine sich öffentlich zu diesen Zielen bekennen.
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Autor: Wolfram Köhli
