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24. Oktober 2011

"Glück auf unserer Seite"

BZ-Interview zum Spieltag mit Trainer Markus Lach (SF Ichenheim).

  1. Markus Lach Foto: Udo Künster

FUSSBALL Kreisliga A Nord. Die Sportfreunde Ichenheim stehen nach ihrem Last-Minute-Sieg im Heimspiel gegen den SV Bad Peterstal mit einem Punkt Rückstand auf die Spitze auf dem zweiten Tabellenplatz. Dazu besitzt die Mannschaft von Trainer Markus Lach das beste Torverhältnis der Liga. BZ-Mitarbeiter Daniel Weber hat sich mit ihm nach dem Schlusspfiff über die derzeitige Situation unterhalten.

BZ: Der Siegtreffer fiel kurz vor Schluss. War es das Glück des Tüchtigen?

Lach: So kann man das sagen. Wir hatten ja viele Chancen und haben alles probiert. Es gab in der Vergangenheit schon oft Situationen, in denen wir Pech hatten. Heute war aber das Glück auf unserer Seite. Letztendlich war das aber auch ein verdienter Sieg. Wir sind hinten gut gestanden und haben uns vorne, vor allem in der ersten Halbzeit, viele Möglichkeiten herausgespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir aber auch ideenlos agiert und einen Elfmeter verschossen. Aber ein Spiel dauert zum Glück 90 Minuten.

BZ: Genau die haben Sie heute gebraucht.

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Lach: Ja, aber das Wichtige für mich als Trainer ist, dass wir in der Defensive sicher stehen. Das schaffen wir derzeit. Heute haben wir nur zwei Chancen des Gegners zugelassen. Und in der Offensive sind wir immer für Tore gut. Im letzten Spiel haben wir aus drei Chancen zwei Tore gemacht. Heute haben wir eben acht gebraucht.

BZ: Nach dem sechsten Platz in der vergangenen Saison stehen sie aktuell auf Platz zwei. Wie kam es zu dieser Verbesserung?

Lach: Wir haben im Sommer unsere Aufgaben gemacht und uns gezielt verstärkt. Im Gegensatz zur vergangenen Saison sind wir jetzt einfach in der Breite besser besetzt. Ich kann jetzt Spieler einwechseln und weiß, dass es keinen Leistungsabfall gibt. Wir haben in der vergangenen Saison auch schon eine starke Rückrunde gespielt, aber solch ein Spiel wie heute hätten wir wohl nicht gewonnen.

BZ: Hängt das auch mit dem relativ hohen Altersschnitt ihrer Elf zusammen?

Lach: Sicherlich. Unser Gerüst besteht aus sechs erfahrenen Spielern. Marco Veit spielt mit 38 Jahren in der Innenverteidigung wie aus einem Guss. Rainer Hannig ist 35, andere Stützen sind Mitte, Ende Zwanzig. Wir haben auch viele jüngere Spieler dabei. Der einzige, der sich derzeit etabliert hat, ist Lars Szkibick. Er ist 18, ein Eigengewächs und hat heute den Siegtreffer erzielt.

BZ: Lautet das Ziel jetzt Aufstieg?

Lach: Nein, davon redet hier niemand. Wir wollen natürlich schauen, dass wir oben dranbleiben, und wenn am Ende was drin ist, nehmen wir das mit Handkuss. Aber bis dahin ist es noch ein sehr langer Weg.

Autor: bz