Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

31. Oktober 2011

"Keine Unbekannten mehr"

BZ-Interview zum Spieltag mit Trainer Andreas Paschke (FV Ettenheim).

  1. Andreas Paschke Foto: Udo Künster

FUSSBALL Kreisliga A Süd. Nach zuletzt zwei Niederlagen mit insgesamt sechs Gegentreffern bei keinem eigenem Torerfolg hat der FV Ettenheim durch einen 3:1-Derbysieg gegen die Reserve des FSV Altdorf den Negativtrend gestoppt und den Anschluss an das Tabellenmittelfeld gehalten. BZ-Mitarbeiter Daniel Weber hat sich danach mit dem Ettenheimer Spielertrainer Andreas Paschke (34) über die Situation im Jahr Zwei nach dem Aufstieg unterhalten.

BZ: Das Derby gegen Altdorf kam scheinbar zum rechten Zeitpunkt.

Paschke: Absolut. Wir sind vor dem Spiel unter Druck gestanden. In der Tabelle hängt hinten alles eng zusammen und durch unsere beiden Niederlagen zuletzt sind wir da richtig reingerutscht. In einem Derby ist man ja immer ein kleines Stück mehr motiviert, das kam uns also gerade recht. Der Sieg war für uns schon sehr wichtig.

BZ: Was war im Vergleich zu den vergangen Spielen besser?

Paschke: Zum einen hat unser Torwart Mirko Frittel in der zweiten Halbzeit ganz wichtige Bälle und damit den Sieg festgehalten und zum anderen haben wir einfach Wille und Leidenschaft an den Tag gelegt und sind richtig in die Zweikämpfe gegangen. Das hat zuletzt etwas gefehlt. Man kann in dieser Klasse nicht nur mit spielerischen Mitteln bestehen. Das können vielleicht die Spitzenteams, wir nicht.

Werbung


BZ: Es gibt diesen Spruch vom zweiten Jahr nach dem Aufstieg, das immer das schwierigste ist.

Paschke: Ja, und so ist es auch wirklich. Wir tun uns schwerer als letzte Saison und die Mannschaften kennen uns jetzt. Wir sind keine Unbekannten mehr und werden auch nicht mehr als vermeintlich leicht zu spielender Aufsteiger unterschätzt. Aber im Endeffekt liegt es an uns selbst. Wenn wir sonntags so eine Leistung zeigen wie heute, dann klappt das.

BZ: Dann klappt was?

Paschke: Der Klassenerhalt am Ende der Saison. Unser Ziel ist es, nicht abzusteigen.

BZ: Mit welcher Spielphilosophie wollen Sie dieses Ziel erreichen?

Paschke: Wir versuchen, viel mit Kurzpässen zu operieren. Ich bin kein Freund davon, immer lange Bälle nach vorne zu schlagen. Aber natürlich gehört das im Amateurfußball auch dazu. Man muss eben die richtige Mischung finden.

BZ: Es ist aktuell ihre fünfte Saison als Trainer des FV Ettenheim. Wie stellt sich der Verein derzeit auf?

Paschke: Er steht jetzt auf sehr festen Füßen. Der Neuaufbau des Vereins ist wirklich geglückt. Die Verantwortlichen haben in den letzten Jahren Schritt für Schritt und mit viel Geduld aus nichts etwas gemacht. Da kann man einfach nur ein Lob aussprechen.

Autor: bz