Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
14. November 2011
"Kondition ist das A und O"
BZ-Interview zum Spieltag mit Trainer Georg Schneider (SV Dörlinbach).
FUSSBALL Kreisliga B. Es war ein Pflichtsieg, den der Tabellenzweite SV Dörlinbach gegen das Tabellenschlusslicht SC Wallburg einfuhr. Beim 5:2 zeigte die Mannschaft von Trainer Georg Schneider erneut, wo ihre Stärke liegt: In der Offensive. Mit bereits 52 Toren in elf Spielen stehen die Schuttertäler in dieser Kategorie an der Spitze. Um die wirkliche Tabellenführung geht es in einer Woche in Mahlberg. BZ-Mitarbeiter Daniel Weber unterhielt sich mit Georg Schneider nach dem Spiel gegen den Letzten und vor dem Spiel gegen den Ersten.
BZ: Wie schwierig war das Spiel gegen den Tabellenletzten?Schneider: Der Gegner ist natürlich hinten drin gestanden und hat mit allen Mitteln verteidigt. Das haben die Wallburger gut gemacht. Ich ärgere mich da aber über uns, dass wir in der ersten Halbzeit nicht noch mehr als zwei Tore machen. Die Chancen waren da. Stattdessen bekommen wir den Anschlusstreffer und in der zweiten Halbzeit hat der Gegner Glück und macht das 2:2. Dann haben die Jungs gemerkt, dass sie zwei oder drei Gänge hochschalten müssen. Das haben sie dann auch gemacht. Um den Sieg gefürchtet habe ich aber nie.
Werbung
BZ: Ihre Mannschaft erzielt im Schnitt rund fünf Treffer pro Spiel. Liegt es daran?
Schneider: Wir haben vorne in der Offensive hervorragende Leute drin, ja. Das Sturmduo Jürgen und Henrik Singler hat alleine schon etwa 35 Treffer erzielt. Nach vorne stürmen die jungen Spieler und die Defensive halten mein Co-Trainer Martin Pfeiffer als Libero mit 45 und Christian Singler als Torwart mit 36 Jahren zusammen.
BZ: Wie groß ist das Leistungsgefälle in der Kreisliga?
Schneider: Es ist in jeder Staffel so, dass vier oder fünf Mannschaften vorne stehen, die auch taktisch gut ausgebildet sind. Dahinter ist das Leistungsgefälle schon gehörig. Ich muss immer schmunzeln, wenn darüber diskutiert wird, welche Staffel die stärkere ist.
BZ: Als nächstes steht das Topspiel beim TuS Mahlberg an. Mit welcher Taktik werden sie das angehen?
Schneider: Das werde ich doch jetzt nicht verraten. Man kennt sich natürlich, wir haben vor der Runde im Pokal gegen Mahlberg gespielt. Beobachtet habe ich die Mannschaft seither aber nicht. Wir wissen, dass es in diesem Spiel richtig zur Sache gehen wird und werden uns gut vorbereiten, auch wenn die Trainingsmöglichkeiten bei uns nicht eher schlecht sind. Nur der kleine Trainingsplatz hat ein Flutlicht, deswegen weichen wir nach Prinzbach aus. Die Spieler werden konditionell topfit in diese Partie gehen. Für mich als Trainer ist das immer das A und O.
Autor: bz
