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11. Juli 2012

Leserbriefe

BEZIRKSTAG DER FUSSBALLER
Genaue Vorgaben der Geschäftsordnung
Zum Bericht in der BZ "Keine Solidarität bei den Kickern" in der BZ vom 9. Juli schreibt der Bezirksvorsitzende Manfred Müller.

Beim Antrag des SC Kuhbach-Reichenbach ging es einzig und allein um die Aufstockung der Kreisligen A von 32 auf 33 Mannschaften und die Einteilung des SC in die Klasse A Süd und somit Erhöhung der Staffel A Süd auf 17 Mannschaften. Bei der Antragstellung und Abwicklung sind genaue Vorgaben nach der Geschäftsordnung des Südbadischen Fußballverbandes (SBFV), nach denen sich der Bezirksvorsitzende (BV) zu richten hat, dies habe ich auch getan. Deshalb kann ich einige Passagen im Bericht von Herrn Schwerer so nicht stehen lassen:

1. Der Vorsitzende (BV) liest den Antrag vor. 2. Der Antragsteller hat das erste und letzte Wort. Der Antrag mit Begründung wurde sachlich von Herrn Schoubrenner, Vorsitzender des SC Kuhbach-Reichenbach vorgetragen. 3. Die Stellungnahme des Bezirksfachausschusses (BFA) wurde von Kasten Rendler, Vorsitzender Sportgericht, ebenfalls sachlich vorgetragen. 4. Diskussion: Hier hat sich lediglich der Vertreter des SV Nesselried gemeldet, der mit kurzen aber bestimmten Sätzen dafür votierte, gegen den Antrag des SC zu stimmen. Lediglich Herr Himmelsbach vom SC Kuhbach-Reichenbach hat sich zu Wort gemeldet, doch Solidarität zu zeigen und dem Antrag zuzustimmen. Somit war die Diskussion beendet. 5. Herr Schoubrenner hatte das letzte Wort vor der Abstimmung. Er nutzte dies nochmals, um für den Antrag zu werben. Hier liegt Herr Schwerer schon im ersten Satz seines Berichtes falsch, dass es kontroverse Diskussionen gab.

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Dass ich den SC-Vorsitzenden Schoubrenner abgebürstet habe, als er eine geheime Abstimmung forderte, ist einfach unwahr und falsch. Hier habe ich mich als BV ebenfalls an die Geschäftsordnung des SBFV zu halten. Paragraph 8 sieht vor: "Die Abstimmung erfolgt durch Handaufheben. Der Vorsitzende (BV) kann jedoch eine namentliche oder geheime Abstimmung anordnen Er muss dies tun, wenn es von einem Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder verlangt wird." Nach Abfrage des BV ob geheim abgestimmt werden soll, haben sich gerade mal vier Vereine gemeldet, die für geheim waren. Somit wurde offen abgestimmt. Aber durch die knappe Entscheidung und die unterschiedlichen Stimmzahlen, die sich durch die Mannschaftszahlen der Vereine zusammensetzen, mussten die Stimmen ausgezählt werden. Auch bei der Staffeleinteilung habe ich niemanden ausgekontert. Wir vom BFA sind bestrebt, ausgeglichene Staffeln zu haben, das ist auch der Wunsch der Vereine. Dass es Kompromisse geben muss, ist uns im BFA und den Vereinen auch klar. Deshalb auch der Dank an die Vereine, die bei der Staffeleinteilung verschoben werden mussten. Letztendlich habe ich doch einem Staffelwechsel von Kuhbach-Reichenbach zugestimmt.

Manfred Müller, Ichenheim

Autor: Manfred Müller, Ichenheim