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26. April 2011

Arbeitssieg des Freiburger FC

LANDESLIGASPIEL DES TAGES: 2:1-Erfolg über Aufsteiger SC Wyhl.

  1. Stefan Mamier (Wyhl, links) und Michael Respondek (FFC). Foto: Klein

FUSSBALL. Es war ein hartes Stück Arbeit, ehe der knappe, aber nicht ganz unverdiente 2:1 (1:0)-Sieg des FFC über den SC Wyhl feststand. Zumal sich der Aufsteiger deutlich besser präsentierte als bei der 1:4-Niederlage im Hinspiel.

Da blieb FFC-Trainer Ralf Eckert ("Aufgrund der Spielanteile und Möglichkeiten haben wir verdient gewonnen") nichts anderes übrig, als den Kaiserstühlern Respekt zu zollen: "Die hatten eine starke und kompakte Mannschaft." Zugeben musste er auch, "dass wir in gewissen Situationen sicher auch etwas Glück hatten". Gemeint waren damit die zwei Aluminiumtreffer von Frederik Leber in der ersten Halbzeit. Einen Freistoß setzte er an die Latte (15.), einen weiteren an den Pfosten (37.). Zwischenzeitlich hatte Giuliano Reinhardt nach Vorarbeit von Nino Tumminaro den FFC mit 1:0 in Führung gebracht, dem Kapitän Matthias Maier (39.) auf Vorlage von Michael Respondek nur wenig später das 2:0 hätte folgen lassen können. Ebenso wie Kevin Senftleber (39.), dessen Freistoß nur knapp neben dem Pfosten ins Toraus strich.

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Auch die zweite Halbzeit war der FFC die tonangebende Mannschaft, wenngleich sich die Wyhler nach Kräften wehrten. Für die Gastgeber traf Tumminaro (50.) den Pfosten, ehe auf der anderen Seite Senftleber (62.) nach einem Schuss von Stefan Mamier auf der Linie klärte. Ein energischer Auftritt von Kai Ruf ebnete dem Eckert-Team schließlich den Weg zum vorentscheidenden 2:0, das wiederum Giuliano Reinhardt erzielte. Die Wyhler kamen zwar durch Stefan Mamier, ihrem treffsichersten Schützen, noch zum Anschlusstreffer, zu mehr jedoch reichte es aber nicht mehr.

"Schade, am Schluss sind wir knapp an einem Punkt vorbeigeschrammt", befand SCW-Coach Simon Ehret, der den Freiburgern zugestand, die erwartet spielstarke Mannschaft gewesen zu sein. Mit seiner Elf war er zufrieden: "Wir haben nicht nur reagiert, sondern auch versucht zu agieren." Und genau darin hatte sich sein Team wohltuend von vielen anderen Mannschaften abgehoben, mit denen es der FFC bislang auf eigenem Platz zu tun hatte.

Autor: Andreas Klein