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05. Dezember 2011

SC Wyhl ist Herbstmeister

LANDESLIGASPIEL DES TAGES: Ehret-Elf setzt sich gegen die SF Elzach-Yach mit 2:1 durch.

  1. Der SC Wyhl überwintert auf dem ersten Platz. Foto: philipp schulte

Der SC Wyhl geht Anfang März als Erster aus den Startlöchern der Fußball-Landesliga. Mit 2:1 (2:0) siegten die Kaiserstühler am Samstag gegen die SF Elzach-Yach, fuhren ihren achten Heimsieg ein und übernahmen damit die Tabellenspitze, da der FC Auggen nur remis spielte und auf Rang vier abrutschte. Rhodia Freiburg sowie Munzingen gewannen und liegen punktgleich auf den Plätzen zwei und drei.

FUSSBALL. Eine wichtige Entscheidung fiel schon vor dem Anpfiff: Der Elzacher Kapitän Jörg Disch hatte die Platzwahl gewonnen und sich entschieden, erst einmal gegen den böigen Südwind zu spielen, der über die gesamte Spieldauer nicht nachließ und die Partie damit stark beeinflusste. So waren es also die Gastgeber, die nicht nur den Rückenwind, sondern auch ihr Selbstbewusstsein nach fünf Spielen ohne Niederlage ausspielten. Die Sportfreunde versuchten aufgrund des Gegenwindes, den Ball flach hinten raus zu spielen, was ihnen in der ersten Hälfte jedoch ganz selten gelang.

Die Elf von Coach Simon Ehret störte die Gäste früh und zeigte, warum sie sieben von acht Heimspielen gewonnen hatte. Die Wyhler Defensivarbeit begann schon bei ihren beiden Spitzen Marco Herdrich und Stefan Mamier, die auch Hauptdarsteller des 1:0 in der 13. Minute waren: Roland Krussmann führte einen Freistoß an der Mittellinie blitzschnell aus und überraschte damit die Elzacher Hintermannschaft. Christoph Wernet verlor das Laufduell gegen Mamier, der mustergültig auf den einschussbereiten Marco Herdrich querlegte.

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Das 2:0 folgte bereits sieben Minuten später: Der Einwurf von Frederik Leber segelte mit viel Aufwind über den Elzacher Kapitän Jörg Disch hinweg, sodass diesmal Marco Herdrich seinen Sturmkollegen Stefan Mamier bedienen konnte.

"Die erste Halbzeit war richtig genial", sagte Simon Ehret. In Durchgang zwei hatten nun die Elzacher den vorteilhaften Rückenwind, doch es passierte lange nichts im Spiel nach vorne. Erst nachdem Spielertrainer Achim Thoma für den Anschlusstreffer gesorgt hatte (71.), begann der Sturmlauf auf das Wyhler Gehäuse. Zwischenzeitlich brannte es nach einem Schuss und Fallrückzieher von Alexander Burger lichterloh im Strafraum, doch der SC wusste seinen Vorsprung bis zum Schlusspfiff zu behaupten.

Autor: philipp schulte