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25. November 2011
"Die Mitgliederzahlen langfristig wieder erhöhen"
DREI FRAGEN AN: Nicolai Vollmer, OFV-Teammanager.
FUSSBALL. Der Offenburger FV hat eine wichtige Position wieder besetzt. Nicolai Vollmer wirkt dort als Teammanager. Vollmer ist 28 Jahre alt, kommt aus Welschensteinach und arbeitet als Vertriebsleiter bei der Volksbank Kinzigtal. Er ist Diplom-Betriebswirt und hat zudem ein Fernstudium als Fußball-Manager absolviert. BZ-Redakteur Uwe Schwerer hat sich mit Vollmer über seine Aufgabe unterhalten.
BZ: Wie sind Sie beim OFV gelandet?Vollmer: Ich wollte neben dem Beruf gerne eine Aufgabe im Ehrenamt im Fußball-Bereich ausfüllen, da ich dieses Fernstudium abgeschlossen habe. Ich habe immer beobachtet, was in der Region so geht. Ab Oberliga wird es interessant, deshalb war der OFV immer im Fokus. Ich habe ihn beobachtet, verfolgt, Spiele angeschaut, und festgestellt, dass dort viele Ämter nicht besetzt sind im Vorstand. Nach einem ersten Kontakt mit Bernd Schmider, habe ich an Vorstandssitzungen teilgenommen, es folgten zahlreiche Gespräche mit Trainer Arnold Brunner. Da habe ich schnell festgestellt, dass es Bedarf beim Verein gibt und dass ich gerne etwas dort tun würde.
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Vollmer: Ich bin als Teammanager Ansprechpartner für die Mannschaft in allen Fragestellungen. Ich bin Bindeglied zwischen Mannschaft, Trainer und Vorstand, dabei arbeite ich sehr eng mit dem Trainer zusammen. Ich bin integriert in das bereits bestehende Team mit Günter Bätzler, Christoph Wetzel-Veilandics und Martin Scheffler. Wir versuchen zusammen um die Mannschaft klare Strukturen zu schaffen. Dabei versuche ich, die Mannschaft im konzeptionellen Bereich nach vorne zu bringen.
BZ: Was heißt das konkret?
Vollmer: Das betrifft zum Beispiel die perspektivische Kaderplanung. Da stellt sich die Frage, mit wem muss man frühzeitig Gespräche führen, wer könnte interessant sein für die Zukunft? Dabei haben wir auch einen Blick auf die Jugend. Arnold Brunner hat klare Vorstellungen, welchen Fußball der OFV spielen soll. Das soll Stück für Stück auf die Jugend übertragen werden. Das heißt, dass Jugendtrainer das Training der ersten Mannschaft besuchen, um die Spielphilosophie von Arnold Brunner aufzunehmen. Darüber hinaus machen wir Spielanalysen, Videoaufnahmen vom Gegner und vom eigenen Spiel. Das will alles organisiert sein. Perspektivisch will ich eine Imagekampagne starten, auch um langfristig die Mitgliederzahlen wieder zu erhöhen. Das ist schon eine Baustelle, wenn ein Verein wie der OFV keine 400 Mitglieder hat. Und ich halte Kontakt zu den Fans. Es gibt viele Bereiche, in denen etwas zu tun ist.
Autor: uws
