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12. März 2010

Barons Wechsel zum FC Basel weiter offen

Fußball-Verbandsligist SV Weil möchte Angreifer gerne bis zum Sommer halten / Heidenreich: "Schlechter Stil, jetzt zu wechseln".

  1. Geht er noch im März zum FC Basel? Matthias Baron Foto: peter gerigk

FUSSBALL. Der mögliche Wechsel von Matthias Baron zum FC Basel entwickelt sich zur Hängepartie. Auch nach dem zweiten Testspiel-Einsatz des 21-jährigen Lörrachers für den Schweizer Super-League-Vertreter am Mittwochabend gegen den BSC Old Boys Basel (5:0) ist weiter unklar, ob Baron noch in diesem Monat den Verbandsligisten SV Weil Richtung Basel verlässt. "Wir sind dabei, eine Lösung zu erarbeiten", sagt Perseus Knab, sportlicher Leiter des SV Weil. Das für Samstag angesetzte Verbandsliga-Spiel des Tabellenzweiten beim SV Stadelhofen wurde gestern wegen der winterlichen Verhältnisse abgesagt.

Baron überzeugte die Basler Verantwortlichen auch am Mittwoch in seinem 63-minütigen Einsatz von Beginn an. "Er ist ist schnell, spielt beidfüßig und technisch mehr als passabel", hat FCB-Sportkoordinator Georg Heitz erkannt. "Und er ist sehr ehrgeizig." Deshalb will Baron auch möglichst sofort zu den Baslern wechseln, hat Heitz in den Gesprächen festgestellt. Allerdings schränkt er ein: "Er kann nicht mehr bei den Profis spielen, da hier die Transferfrist schon abgelaufen ist." Es käme also bis zum Sommer nur ein Einsatz in der U21 in Frage.

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Genau deshalb favorisieren die Weiler einen Wechsel Barons zum Saisonende. "Es wäre schlechter Stil, jetzt zu wechseln", urteilt Trainer Maximilian Heidenreich. Schließlich kämpften die Weiler um den Aufstieg in die Oberliga. "Wenn wir im Mittelfeld herumdümpeln würden, wäre das anders", sagt Heidenreich, der für seinen Angreifer auch Vorteile darin sieht, noch zwei, drei Monate zu warten. Vielleicht könne er dann aus mehreren lukrativen Angeboten auswählen.

Baron selbst will sich zu den Verhandlungen derzeit nicht äußern. "Wir wollen das Thema bald vom Tisch haben", sagt Knab, der noch nicht festgestellt hat, dass die Ambitionen Barons Unruhe unter seinen Mitspielern ausgelöst haben: "Die Mannschaft freut sich eher für den Matthias." Sollte es doch zu einer kurzfristigen Einigung kommen, will der SVW nicht leer ausgehen: "Dann müsste vom FC Basel schon was kommen", so Knab. Das gute Verhältnis zum großen Nachbarn will der Verbandsligist aber keinesfalls gefährden.

Autor: Matthias Kaufhold