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02. Dezember 2011

FVD kann sich trotz Störfeuer noch weiter verbessern

Auswärtsspiele zum Ausklang: Donaueschingen gastiert in Bötzingen, der FC Bad Dürrheim beim Tabellenletzten in Waldkirch.

FUSSBALL-VERBANDSLIGA (zwi). FC Bötzingen – FV Donaueschingen (Sonntag, 14.30 Uhr). Die Hoffnung von Interimstrainer Christoph Fluck nach der guten Leistung bei der knappen Heimniederlage gegen Singen bestätigte sich: Eine "Topleistung" beim Schlusslicht in Waldkirch bescherte seinen Donaueschingern nach vier Niederlagen in Folge wieder einen Sieg (2:0). Nun sei es wichtig, in Bötzingen mit der gleichen Einstellung wie in den jüngsten zwei Partien nachzulegen. Im Hinspiel am dritten Spieltag waren die Bötzinger punktloses Schlusslicht, aber dennoch ein "starker Gegner", wie Fluck sich erinnert. Das enge Spiel endete 2:2. Aktuell sind die Kaiserstühler Tabellenelfter, ihre Heimbilanz ist mit drei Siegen, drei Niederlagen und zwei Punkteteilungen ausgeglichen. Und der FC habe einen guten Sturm, auch wenn der bisher nicht so oft traf wie die Hintermannschaft Tore kassierte. Die Baaremer sollen die Heimelf "ordentlich unter Druck setzen und die Abwehr beschäftigen". Ob Holik dabei mitwirken kann, ist nach seiner leichten Zerrung im Training noch fraglich, Schönle steht wieder zur Verfügung.

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Nicht erfreut ist der Interimstrainer, der sein Engagement in der Winterpause gern beenden möchte, über die "Störfeuer", wie er öffentliche Spekulationen über mögliche Spielerwechsel nennt. Aktuell werden die Namen Weinmann, Wipf und Paterno gehandelt. Alle drei kamen vor der Saison vom Bezirksligisten SC Tuttlingen zum FVD. Angeblich soll der Verbandsligist seinen Verpflichtungen ihnen gegenüber bisher nicht nachgekommen sein. Fluck, der sich auf den sportlichen Bereich konzentrieren möchte, betont, solche Gerüchte beeinträchtigten weder die Motivation der gesamten Mannschaft noch die der genannten Spieler, die er allesamt zu den Stammkräften zählt. Rang acht ist den Baaremern über den Winter sicher, im Erfolgsfall scheint auch der sechste Platz nicht unrealistisch.

SV Waldkirch – FC Bad Dürrheim (Sonntag, 14.30 Uhr). So wie zuletzt darf’s gern noch weitergehen für die Bad Dürrheimer, meint auch Trainer Antimos Amanatidis. Zehn Punkte holte seine Mannschaft in den jüngsten vier Spielen, nun soll natürlich noch der krönende Abschluss folgen, das Minimalziel lautet ein Punkt. Leicht werde der zweite Auswärtssieg in dieser Runde "sicher nicht", beugt Amanatidis übersteigerten Erwartungen vor, auch wenn der Gegner mit nur elf Punkten aus 17 Spielen Tabellenletzter ist. Denn "ein Punkt ist für die Waldkircher eigentlich zu wenig", weiß der Coach der Salinenstädter. Außerdem hat er noch in Erinnerung, dass das Hinspiel "lange auf der Kippe" stand, bis nach 1:0-Führung und Unterzahlspiel mit dem 2:0 der erste Saisonsieg gefeiert werden konnte. Zwei ihrer drei Siege erkämpften sich die Waldkircher im heimischen Elztalstadion. Bis auf den verletzten Keysan, der nicht einsatzfähig ist, setzt der Trainer der Kurstädter auf die Formation, die den SV Mörsch mit 3:1 bezwang. Für Umstellungen gebe es keinen Grund, denn "die Mannschaft hat sich gefunden".

Autor: zwi