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13. Oktober 2017

SC Freiburg

4000 Fans begleiten die Breisgauer nach München

4000 Anhänger des SC Freiburg wollen am Samstag ihrem Klub beistehen. Vermutlich werden die Breisgauer über die Unterstützung ganz froh sein, denn ihr Weg führt sie in die Münchner Allianz Arena.

  1. Darf er in München ran? Yoric Ravet Foto: Keller

Dort hat der gastgebende FC Bayern München ein ganz besonderes Spektakel annonciert: die Wiedereinführung von Trainer Jupp Heynckes (72). Der Coach, mit dem die Münchner 2013 den Triple-Erfolg feierten, hat nach vier Jahren im Ruhestand den glücklosen Carlos Ancelotti als Übungsleiter abgelöst und soll die Münchner zu alter Stärke zurückführen. Für die Freiburger darf deshalb gelten: Es gibt günstigere Momente zum FC Bayern zu reisen, als diesen.

Das weiß auch Christian Streich, der die Spiele bei den Münchnern aber allesamt als große Herausforderung begreift; "es ist immer schwierig da". Dass es auch diesmal wieder so sein wird, dürfte außer Frage stehen. Schon deshalb, weil die Freiburger davon ausgehen, dass die Bayern-Profis vor Motivation "brennen werden" (Streich).

Diese Situation vor Augen, gab sich der Trainer der Breisgauer bei der Pressekonferenz am Donnerstag gleichwohl wenig schreckhaft. Nach dem "sehr wichtigen Erfolg" gegen die TSG Hoffenheim (3:2) vor zwei Wochen habe der Großteil der Mannschaft nun ein paar ruhigere Tage zur Entspannung gehabt. Mit den von ihren Nationalelfeinsätzen zurückgekehrten Akteuren, die allesamt gesund seien, bereite man sich jetzt seit Dienstag intensiv auf das Bayern-Spiel vor.

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Bis auf die Langzeitverletzten Gulde, Kempf, Sierro, Niedermeier und Meffert steht Streich das gesamte Personal zur Verfügung. Mit großen Änderungen gegenüber dem Hoffenheim-Spiel ist deshalb nicht zu rechnen. Lediglich Ravet und Kent hat Streich enger in seine Planungen miteinbezogen. Die beiden Neuzugänge hatten unter der Woche im Testspiel gegen Racing Straßburg "ansprechende Szenen", so Streich. Taktisch dürfte der Coach auf eine Dreier- beziehungsweise Fünferkette setzen.

Autor: Michael Dörfler