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28. Februar 2016 12:45 Uhr

SC Freiburg

Elf des Tages: Applaus für Karim Guédé

2:0 schlägt der SC Freiburg zu Hause im Schwarzwaldstadion den 1. FC Kaiserslautern: Wir blicken zurück auf ein Spiel mit Sonnenbank, Luftloch und Daumenlutscher in der Elf des Tages.

  1. Jubel nach dem 1:0 durch Höfler. Foto: Michael Heuberger



1. Facebook-Post des Tages

Das Foto, dass der 1. FC Kaiserslautern vor dem Spiel auf seine Facebook-Seite stellte und auf dem ein lächelnder Marc Torrejón zu sehen ist. Denn bis zum seinem Wechsel in den Breisgau im Jahr 2014 spielte der Spanier zwei Jahre für die Roten Teufel. Noch deutlicher als die Hommage in Bilderform war aber der Kommentar eines FCK-Fans, der darunter schrieb: "Das war ein Fehler ihn abzugeben".

2. Sonnenbank des Tages

Ist eigentlich keine Sonnenbank, sondern der Lauterer Mannschaftsbus: Aufgewärmt von der Sonnenstrahlen war dessen Außenhülle vor dem Anpfiff der perfekte Ort zum sich-Anlehnen, Sonnen und dabei Fachsimpeln. 5,4 Grad zeigte das Thermometer zwar nur an. Doch der frühlingshafte Sonnenschein tat der SC-Mannschaft offensichtlich ganz gut.

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3. Bettdrücker des Tages

Jene zwei SC-Spieler, die an diesem Spieltag nicht die Ersatzbank, sondern ihr Bett hüteten: "Caleb Stanko und Lucas Hufnagel sind krank", sagte SC-Trainer Christian Streich. Schade für die beiden - sie verpassten nicht nur das schöne Wetter, sondern auch eine starke Leistung ihrer Teamkollegen.

4. Heimdebüt des Tages

Brachte SC-Neuzugang Pascal Stenzel mit Bravour hinter sich: Hochmotiviert und sehr lauffreudig ging der 19-Jährige seine Premiere im Schwarzwaldstadion an. Versuchte sich schon in den ersten Minuten mit Erfolg an schnellen Doppelpässen und scheute auch nicht vor mutigen Pässen in die Schnittstelle. War der Spieler im SC-Team mit den meisten Ballbesitzphasen.

5. Bordbistro des Tages

Die Freiburger Coachingzone, wo man jetzt weiß, wie es bei der Deutschen Bahn zugeht: Schon nach 30 Minuten - also nur kurz nachdem die Fahrgäste (die Spieler) ihre Sitzplätze (den Rasen) eingenommen hatte - kamen die ersten Gäste ins "SC-Bistro": Erst baten Pascal Stenzel und Mike Frantz um Flüssignahrung, und nach 60 Spielminuten eilten auch Grifo, Guédé und Günter zur Trinkpause. Doch wen wundert's? Schließlich kickte der Sportclub so flott wie ein ICE.

6. Dauerschleife des Tages

Tönte nach 40 Minuten von der Freiburger Nordtribüne. Denn wie im Heimspiel gegen Düsseldorf verlangte die Freiburger Anhängerschar auch gegen die Pfälzer lautstark den Einsatz ihres Lieblingstorjägers: "Petersen, Petersen, Petersen", sangen die Fans. Nach 72 Minuten wurden sie erhört - und SC-Trainer Christian Streich wechselte den (dieses Mal) torlosen Petersen ein.

7. Luftloch des Tages

Befand sich zwischen den Händen, Armen und Beinen von Lauterns Torhüter Marius Müller. Bei Niederlechners Premierentor für Freiburg rutschte dem FCK-Keeper ein eigentlich gut haltbarer Ball durch die Lappen und ins eigene Tor. Im ARD-Interview sagte Müller: "Ich war mit den Gedanken wohl schon beim Abwurf, wollte das Spiel schnell machen - und dann kriegst Du halt als Torwart voll in die Fresse."

8. Daumenlutscher des Tages

SC-Spieler Nicolas Höfler, der seit Donnerstag stolzer Vater eines Sohnemanns ist. Und wie man das so macht im Fußball, fiel Höflers Jubel über seinen Treffer zum 1:0 entsprechend symbolhaft aus: Tor geschossen, den Daumen heraus geholt und rein damit in den Mund. So putzig kann Fußball sein.

9. Einsicht des Tages

Die kam vom Lauterer Spieler Tim Heubach, der kein Hehl daraus machte, dass der FCK mit Gegner Freiburg überhaupt nicht zurecht gekommen war. Und das auch noch wider besseres Wissen, wie Heubach erklärte: "Wir haben gewusst wie Freiburg spielt - und konnten es trotzdem nicht verhindern", sagte er zähneknirschend.

10. Applaus des Tages

Ging an Karim Guédé, der die Ehre hatte, als dritter und letzter Spieler ausgewechselt zu werden und von den Fans mit viel Applaus hinausbegleitet wurde. Der SC-Trainer muss das wohl so geplant haben. Streich sagte: "Ich freue mich sehr für Karim. Er war sehr präsent und in den Kopfballduellen stark. "

11. Glückwunsch des Tages

Kam von Radioreporter Frank Rischmüller, der Christian Streich "von Herzen alles Gute" für das Auswärtsspiel am Mittwoch in Bielefeld wünschte. Dazu muss man wissen: Rischmüller ist glühender Anhänger von Arminia Bielefeld. Sein Mitglieds-Ausweis trägt die Nummer sieben - von 12.000 Vereinsmitgliedern, die die Arminia hat. Und doch lässt der Radio-Mann keinen Zweifel daran, dass seine Glückwünsche ehrlich gemeint sind: "Nach 22 Jahren, die ich jetzt in Südbaden lebe, ist das doch logisch."

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Autor: Matthias Eisele