Fehler im Umschaltspiel

Patric Cordier

Von Patric Cordier

Mo, 12. Februar 2018

SC Freiburg

SC Freiburg II kann nur noch auf 2:3 in Saarbrücken verkürzen.

FUSSBALL (vfsa). Regionalliga: 1. FC Saarbrücken – SC Freiburg II 3:2 (3:0). SC-Trainer Christian Preußer war hin- und hergerissen. Sollte er sich nach der knappen Niederlage in Saarbrücken über die gute Moral seiner Mannschaft freuen oder über die Fehler im Umschaltspiel von Offensive auf Defensive ärgern? "Der Sieg des Tabellenführers war sicher nicht unverdient", sagte Preußer, "aber es war hier auch mehr für uns drin".

Nach 36 Sekunden lagen die Breisgauer bereits im Rückstand. Georg Niedermeier und Bartosz Kapustka leisteten beim Saarbrücker Kombinationsspiel nur überschaubaren Widerstand, Ex-Profi Ivica Banovic spitzelte den Ball unglücklich durch die Beine von Torwart Marvin Geng ins eigene Netz – 0:1. Freiburg hatte mehr Ballbesitz und lud den Tabellenführer damit zu seiner Stärke ein: dem schnellen Umschaltspiel. So fielen das 2:0 durch Patrick Schmidt (11.) und auch das 3:0 (32.), bei dem Kapustka den anschließenden Elfmetertorschützen Markus Mendler nur per Foul bremsen konnte.

SC-Chancen gab es erst im zweiten Durchgang. Beim 1:3 bedurfte es jedoch Saarbrücker Mithilfe: Oschkenat rempelte im Strafraum ungeschickt gegen Christoph Daferner, Schiedsrichter Erbst zeigte auf den Punkt, Felix Roth verwandelte (65.). Fünf Minuten vor Schluss scheiterte Daferner freistehend an Keeper Daniel Batz, bis 2015 beim SC Freiburg. Nach einem Freistoß von Patrick Kammerbauer besorgte der eingewechselte Lucas Torres zwar noch den 2:3-Anschlusstreffer (87.), zu mehr sollte für die spielstarken Gäste aber nicht mehr reichen.

Freiburg: Geng; Keven Schlotterbeck, Banovic, Okoroji; Niedemeier, Meffert (75. Kolja Hermann), Kapustka (75. Hug); Rodas (81. Torres); Roth; Daferner. Tore: 1:0 Banovic (1./ET), 2:0 Schmidt (11.), 3:0 Mendler (32./ FE), 3:1 Roth (65./FE), 3:2 Torres (87.). SR: Erbst (Gerlingen). ZR: 2596.