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07. September 2012 19:44 Uhr

Nachwuchsspieler des Jahres 2012

Matthias Ginter mit der Fritz-Walter-Medaille geehrt

Zusammen mit seinen Eltern ist Matthias Ginter vom SC Freiburg nach Hannover gereist, um die Ehrung als bester U18-Nationalspieler des Jahres in Empfang zu nehmen. Der Abwehrspieler erhielt die Fritz-Walter-Medaille in Gold.

  1. Ginter mit seinen Eltern Thomas und Rita sowie Dieter Drewitz, Vizepräsident des DFB.

  2. Sara Däbbritz wurde mit der Medaille in Bronze geehrt.

Marc ter Stegen und Julian Draxler gehörten zu den Preisträgern der Fritz-Walter-Medaille 2011 – ein Jahr später gehören sie zur deutschen Nationalmannschaft. Ein Omen für die diesjährigen Preisträger? Matthias Ginter (SC Freiburg), Lena Lotzen (FC Bayern), Leon Goretzka (VfL Bochum) und Antonio Rüdiger (VfB Stuttgart) sind die "Nachwuchsspieler des Jahres 2012". Sie wurden am Freitag in Hannover mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold ausgezeichnet, Ginter erhielt sie in der Kategorie U18.

"Ich habe mich schon sehr gefreut, solch eine große Auszeichnung zu bekommen", sagte Ginter nach der Ehrung. Zumal schon Spieler wie Mario Götze und Manuel Neuer damit geehrt worden seien. "Es ist Auszeichnung und Herausforderung zugleich für mich."

In seiner Laudatio betonte Dieter Drewitz, Vizepräsident des Deutschen Fußballbundes (DFB), das enorme Talent der Preisträger: "Sie alle haben das Potenzial, sich in der Bundesliga durchzusetzen."

Preisgeld kommt dem Ausbilder-Verein zugute

Mit 17 gab Ginter sein Debüt in der Bundesligamannschaft des SC Freiburg. Der aus March stammende Abwehrspieler hatte in der vergangenen Saison problemlos den Sprung aus der Jugend in den Profi-Bereich geschafft – auch weil sein Junioren-Trainer Christian Streich Chef-Coach wurde und Ginter förderte. Zweimal gewann er unter Streich und Martin Schweizer den DFB-Pokal der Junioren. Mit dem Aufstieg in den Profikader sei für ihn ein Jugendtraum in Erfüllung gegangen, sagte der 18-Jährige.

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Seine Fußball-Vorbilder sind David Beckham, Zinedine Zidane und Mats Hummels von Borussia Dortmund. Mit ihm verbindet Ginter auch eine Freundschaft. Matze, wie ihn seine Freunde nennen, hat Hummels beim letzten Punktspiel des SC Freiburg gegen den BVB kennengelernt. Und am Rande des Pokalfinalsieges von Borussia Dortmund über den FC Bayern, schenkte Hummels dem Freiburger sein verschwitztes BVB-Trikot. Kein Wunder, dass der BVB auch die Lieblingsmannschaft von Ginter ist. "Die spielen einen begeisternden Fußball mit viel Drang nach vorne, das gefällt mir."

Sara Däbritz mit Bronze geehrt

Neben Ginter und seinen Eltern Thomas und Rita war noch ein Freiburger Nachwuchstalent nach Hannover gereist: Die Bundesliga- und Nationalspielerin (U17) Sara Däbritz wurde mit der Medaille in Bronze geehrt. Begleitet wurden die gebürtige Ambergerin und Ginter von Jochen Saier, Leiter der Freiburger Fußballschule, und Birgit Bauer, Leiterin der Frauen- und Mädchenfußballabteilung.

Die Ehrung gibt es seit 2004, seit 2009 in Kooperation mit der Stiftung. Damit zeichnet der DFB herausragende Jugendspieler aus. Übergeben werden die Medaillen in Gold, Silber und Bronze immer im Rahmen eines Länderspiels, diesmal beim WM-Qualifikationsspiel zwischen Deutschland und den Färöer Inseln. Dotiert sind die Medaillen mit jeweils 20.000 Euro (Gold), 15.000 Euro (Silber) und 10.000 Euro (Bronze). Das Geld kommt den Vereinen zugute, die die Spieler ausgebildet haben.
Sieger U19 (Trainer Horst Hrubesch)

Gold: Antonio Rüdiger (VfB Stuttgart)
Silber: Andre Hoffmann (MSV Duisburg)
Bronze: Patrick Rakovsky (1. FC Nürnberg)

Sieger U18 (Trainer Christian Ziege)

Gold: Matthias Ginter (SC Freiburg)
Silber: Thomas Pledl (SpVgg Greuther Fürth)
Bronze: Dominik Kohr (Bayer Leverkusen)

Sieger U17 (Trainer Stefan Böger)

Gold: Leon Goretzka (VfL Bochum)
Silber: Max Meyer (Schalke 04)
Bronze: Pascal Itter (1. FC Nürnberg)

Nachwuchsspielerinnen

Gold: Lena Lotzen (FC Bayern München, Jahrgang 1993)
Silber: Lina Magull (VfL Wolfsburg, Jahrgang 1994)
Bronze: Sara Däbritz (SC Freiburg, Jahrgang 1995)

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Autor: ms, sill