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08. November 2010 15:14 Uhr

Rückblick

Medienschau zum SC-Sieg gegen Mainz

Der SC Freiburg hat den FSV Mainz 05 mit 1:0 geschlagen. Wie bewerten die Sportjournalisten Deutschlands das Spiel? Eine kleine Medienschau zum Heimsieg der Freiburg gegen das bisherige Überraschungsteam der Saison.

  1. Papiss Cisse feiert seinen entscheidenden Treffer zum 1:0 des SC Freiburg gegen Mainz mit Yacine Abdessadki und Oliver Barth (von links). Foto: Michael Heuberger

Rhein-Zeitung Koblenz: "Probleme mit der Offensive: Mainz verliert 0:1 gegen Freiburg"
"Früher nannte man den SC Freiburg ’Breisgau-Brasilianer’. Es war eine Zeit, in der im Schwarzwald trotz begrenzter Mittel nicht immer erfolgreicher, aber attraktiver Fußball gespielt wurde. Das ist nun lange vorbei. Der heutige SC Freiburg ist ausschließlich lästig."

Frankfurter Rundschau/taz: "Reichlich späte Mainzer Einsicht"
"Erpresst" habe man den Sieg, fand SC-Coach Robin Dutt. Und wollte damit keine kriminellen Handlungen eingestehen, sondern die Art und Weise benennen, wie sein Team agierte, nämlich mit konsequentem Pressing.

Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Ein Elfmeter bringt Freiburg drei Punkte"

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"Beide Mannschaften spielten so ähnlich, dass sie sich zwar gegenseitig in Schach hielten, aber kaum Gefahr entwickelten. Diszipliniertes Positionsspiel, hohe Laufbereitschaft, frühes Angreifen bei Ballbesitz des Gegners - das war etwas fürs Fachpublikum, nicht aber für die breite Masse im ausverkauften Freiburger Stadion."

Bild: "Tuchel bricht nur noch Streit vom Zaun"
"’Motzki’ Tuchel beim 0:1 in Freiburg. Da verliert Mainz durch einen berechtigten Foulelfmeter (Bungert reißt Barth um). Doch Tuchel geht auf Schiri Wolfgang Stark los, sagt: "Das war ganz bitter! Ich kann Ihnen aus jedem Bundesligaspiel vier bis fünf identische Szenen zeigen."

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Autor: pd