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18. März 2016

"Platz zwei hat für uns erst mal Vorrang"

BZ-CHAT: SC-Torhüter Alexander Schwolow über die Bayern, die AfD oder die Frisurenmode.

  1. SC-Keeper Alexander Schwolow beim BZ-Chat. Links BZ-Redakteurin Julia Dreier. Foto: G. Kutkat

FREIBURG (cz). Fragen zum FC Bayern, zu Torhütern und Kollegen beim Sportclub, zu Frisuren – aber auch zum Abschneiden der AfD bei den Landtagswahlen beantwortete Alexander Schwolow, die Nummer eins beim Fußball-Zweitligisten SC Freiburg am Donnerstag im BZ-Chat. Eine Auswahl der Fragen und Antworten:

Hast du wirklich Pattex an den Händen, wie es die BZ schreibt?
Schwolow: Ja.
Champions League gekuckt? Immer diese Dusel-Bayern . . .
Schwolow: Ich glaube nicht, dass das was mit Dusel zu tun hat. Eher mit Überzeugung und Willen. Es ist kein Zufall, dass Bayern es oft in den letzten Minuten schafft, ein Spiel zu drehen. Und wenn der Gegner das weiß, spielt das den Bayern noch mehr in die Karten.
Wenn Du wählen dürftest, wo du auf dem Gipfel deiner Karriere einmal spielen möchtest – welcher Verein wäre das (abgesehen vom SC Freiburg)?
Schwolow: FC Bayern. Da bin ich ehrlich (lacht).
Hatten Sie ein spezielles Vorbild in Ihrer Kindheit?

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Schwolow: René Adler.
Was sagst du dazu, dass die AfD bei den Wahlen am Sonntag so viele Stimmen bekommen hat?
Schwolow: Ich finde das traurig. Ich frage mich auch, ob sich die Wähler der AfD wirklich das Parteiprogramm durchgelesen haben. Ich glaube, dass viele die AfD einfach aus Trotz gewählt haben. "Die Schafe wählen den Wolf, um dem Schäfer eins auszuwischen" – so eine Karikatur habe ich neulich gesehen, fand ich ganz zutreffend.
Bist du am Sonntag im Zweitliga-Spitzenspiel für Nürnberg oder für Leipzig?
Schwolow: Schwere Frage. Wenn RB gewinnen sollte und wir gewinnen, liegt Nürnberg sechs Punkte hinter uns. Platz zwei hat für uns erst mal Vorrang. Es geht um die ersten beiden Plätze. Deshalb wäre es für uns vielleicht besser, wenn RB gewinnt. Aber wir sollten nicht soviel auf die anderen schauen, sondern uns auf die eigene Leistung konzentrieren.
Warum trägst du seit neustem so neumodische Frisuren?
Schwolow: Ich habe mich an meiner alten Frisur sattgesehen und hab mir gedacht: Springst du auf die aktuelle Scheitelwelle auf (lacht).
Mit welchem Spieler würdest du niemals die Frisur tauschen?
Schwolow: Maximilian Philipp. Aber ihm steht sie super.

Den ganzen Chat gibt’s unter http://mehr.bz/sc-chat1

Autor: bz