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13. September 2017 10:48 Uhr

Rote Karte

Ravet vom SC Freiburg wird wohl für vier Spiele gesperrt

Einen Schritt kam Ravet vom SC Freiburg im Spiel gegen den BVB zu spät – und senste Schmelzer rüde um. Dieser fällt wochenlang aus. Das Sportgericht belegte den Franzosen mit einer hohen Strafe.

  1. Sah im Spiel gegen den BVB die rote Karte: SC-Neuzugang Yoric Ravet. Foto: Achim Keller

SC-Neuzugang Yoric Ravet bewies gegen den Borussia Dortmund eine halbe Stunde lang, dass er sein neues Team mit Kreativität ausstatten kann. Doch genau auf diese Kreativität wird der SC Freiburg womöglich in den kommenden vier Bundesligaspielen verzichten müssen. Das DFB-Sportgericht sperrte den Franzosen am Dienstag nach begangenem Foul und roter Karte. Kein angenehmes Geburtstagsgeschenk – Ravet feierte just an dem Tag seinen 28. Geburtstag.



Der SC-Spieler hatte nach Videobeweis in der 27. Minute die rote Karte gesehen. Im Duell um den Ball war er einen Schritt zu langsam und senste den Marcel Schmelzer um. Der BVB-Kapitän erlitt einen Teilriss im rechten Sprunggelenk und wird den Dortmundern etwa sechs Wochen lang fehlen. Und das, wo sich der Linksverteidiger gerade erst von einer langwieriegn Verletzung erholt hatte.

Unklar ist derzeit, ob der Sportclub Widerspruch gegen das Urteil einlegen wird. Dann käme es zur mündlichen Verhandlung. "Das entscheidet sich in Absprache mit unserem Anwalt bis heute Mittag", sagte SC-Sprecher Sascha Glunk. Für Christian Streich steht ohnehin fest: "Das tut uns weh."

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Schmelzer selbst nahm den Freiburger Rotsünder in Schutz. "Er versucht, mir den Ball abzunehmen, deswegen ist alles gut", sagte Schmelzer in einem Interview mit Der Westen. "Das Problem ist, dass ich dadurch wieder umgeknickt bin. Es ist sein gutes Recht, da zu versuchen, den Ball zu spielen. Er kommt leider zu spät, deswegen ist es sehr schmerzhaft für mich. Aber kein Vorwurf an den Jungen, er war auch schon an der Kabine und hat sich entschuldigt."



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Autor: bz