Adduktorenprobleme

Roland Sallai fällt vermutlich bis Jahresende aus

David Weigend

Von David Weigend

Do, 06. Dezember 2018 um 15:48 Uhr

SC Freiburg

Der SC Freiburg muss weiterhin auf den offensiven Mittelfeldspieler Roland Sallai verzichten. Die Beeinträchtigung am Adduktorenansatz ist schwerer als zunächst angenommen.

Dies sagte SC-Trainer Christian Streich in der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen RB Leipzig am Samstag. "Er hat in kurzer Zeit zu viele Spiele gemacht, auch wegen seiner Einsätze für die ungarische Nationalmannschaft", so Streich. "Es sieht nicht gut aus für dieses Jahr. Was wir sehr bedauern." Eine von Sallais Stärken ist seine hohe Geschwindigkeit – eine Eigenschaft, die auf der offensiven linken Seite beim SC zur Zeit vermisst wird. Auf dem Papier ist der Tabellendritte Leipzig der schwerste Gegner, den der Sportclub dieses Jahr noch vor der Brust hat – vor Weihnachten folgen dann die drei direkten Konkurrenten Düsseldorf, Hannover und Nürnberg. "Wir müssen versuchen, gewisse Tempi von Leipzig zu brechen", sagte Streich. Es gelte, das gute Umschaltspiel und die schnellen Konter der Leipziger zu unterbinden. "Wir haben vor niemandem Angst und werden versuchen, ihnen einen großen Kampf zu bieten."

Vier bis fünf Positionen vakant

Das Spiel mit dem Ball sei bei der 0:2-Niederlage in Dortmund nicht gut genug gewesen, so Streich. Drei, vier Spieler seien nicht so ballsicher gewesen wie gewohnt. Auch daran sei im Training gearbeitet worden. "Wir wissen momentan noch nicht, wer gegen Leipzig auf dem Platz stehen wird", sagte Streich. "Vier, fünf Positionen sind vakant." Welche dies sind, ließ er offen. Denkbar wäre etwa, dass der zuletzt verletzte Lukas Kübler in die Startelf zurückkehrt und Pascal Stenzel in einer Viererkette ersetzt. Falls Yoric Ravet voll einsatzfähig ist, könnte er die rechte Außenbahn besetzen. Florian Niederlechner könnte neben Nils Petersen in den Sturm rücken.