Bundesliga

SC Freiburg legt Widerspruch gegen Ravets Sperre ein

René Kübler

Von René Kübler

Mi, 13. September 2017 um 14:26 Uhr

SC Freiburg

Der SC Freiburg legt Widerspruch gegen die vom Deutschen Fußball-Bund verhängte Vier-Spiele-Sperre gegen Yoric Ravet ein. Ravet flog im Spiel gegen den BVB nach einer roten Karte vom Platz.

Durch den Freiburger Widerspruch wird es zu einer mündlichen Verhandlung kommen. Den Termin legt der DFB fest. Das Sportgericht des Verbandes hatte Ravet am Dienstag für vier Spiele gesperrt. Der SC-Neuzugang von YB Bern hatte in der Partie gegen den BVB nach Videobeweis in der 27. Minute die rote Karte gesehen.

Schmelzer fällt sechs Wochen lang aus

Im Duell um den Ball war er einen Schritt zu langsam gewesen und hatte Marcel Schmelzer von den Beinen geholt. Der BVB-Kapitän erlitt einen Teilriss im rechten Sprunggelenk und wird den Dortmundern etwa sechs Wochen lang fehlen.

Schmelzer selbst nahm den Freiburger Rotsünder in Schutz. "Er versucht, mir den Ball abzunehmen, deswegen ist alles gut", sagte der Ex-Nationalspieler in einem Interview mit Der Westen. "Das Problem ist, dass ich dadurch wieder umgeknickt bin. Es ist sein gutes Recht, da zu versuchen, den Ball zu spielen. Er kommt leider zu spät, deswegen ist es sehr schmerzhaft für mich. Aber kein Vorwurf an den Jungen, er war auch schon an der Kabine und hat sich entschuldigt."

Ob das DFB-Urteil letztlich etwas milder ausfällt, wird sich zeigen.