Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

04. August 2012 21:01 Uhr

Kaiserstuhl-Cup

SC Freiburg nur remis – Bahlinger SC erstmals Turniersieger

Der SC Freiburg hat auch sein zweites Spiel am Kaiserstuhl-Cup mit einem Remis beendet. Somit gelang dem Bahlinger SC etwas Historisches: Erstmals feierte der Gastgeber den Triumph am eigenen Turnier.

  1. 28 Turnierauflagen brauchte es, damit der Bahlinger SC erstmals den Kaiserstuhl-Cup und damit sein eigenes Turnier gewinnen konnte. Foto: Meinrad Schön

  2. Wie gegen Kassel trennte sich der SC Freiburg auch vom FC Sochaux unentschieden. Foto: Meinrad Schön

Prächtiges Sommerwetter, durstfördernde Temperaturen und Blicke auf sattgrüne Rebberge: Der Kenner weiß, es ist die Zeit des Kaiserstuhl-Cups. Schon zum 28. Mal lud der SC Bahlingen am Freitag und Samstag auf seine schmucke Sportanlage. Mit dabei in diesem Jahr neben dem Oberligateam der Gastgeber, der Regionalligist Hessen Kassel, der französische Erstligist FC Sochaux-Montbéliard und – natürlich das Zugpferd aus der Region, der Bundesligist und Titelverteidiger SC Freiburg.



Den erneuten Cup-Gewinn konnte die Elf von Trainer Christian Streich jedoch nicht realisieren. Nach dem Auftaktremis gegen Hessen Kassel trennte sich der SC Freiburg auch am Samstag unentschieden von seinem zweiten Gegner. Das Duell mit dem französischen Erstligisten FC Sochaux-Montbeliard endete 1:1. Vor etwa 3.600 Zuschauern hatte Julian Schuster zwanzig Minuten vor dem Ende für seine Farben ausgeglichen. Sochaux hatte bereits nach elf Minuten die Führung markiert, Sloan Privat war der Torschütze gewesen.

Werbung


Die Titelverteidigung am Kaiserstuhl-Cup hatte der SC letztlich jedoch am Vortag gegen den Viertligisten aus Kassel vergeben. Gut geschätzte 2750 Besucher waren am Freitagabend vor Ort und was sie zu sehen bekamen, hat dem einen oder anderen womöglich etwas die Sprache verschlagen beziehungsweise war dazu angetan, ein Bier oder Viertele mehr zu trinken. Die hochfavorisierten Freiburger taten sich im zweiten Spiel des Tages gegen die Hessen ziemlich schwer. 3:3 hieß es am Ende der 90 Minuten, was mehr als nur ein Achtungserfolg für den Viertligisten war.

Bahlinger SC setzt Ausrufezeichen gegen Kassel

Vor den beiden Spielen am Samstag war die Ausgangslage für den Turniersieg damit völlig offen. Zuvor schon hatten sich Bahlingen und Sochaux leistungsgerecht 1:1 getrennt. Dass die Franzosen, bei denen mit Simon Pouplin ebenfalls ein früherer Freiburger zwischen den Pfosten stand, ein erstklassiger Gegner waren, wurde dabei nur selten offenbar. Die Bahlinger Mannschaft von Trainer Alexander Hassenstein legte sich mächtig ins Zeug und offenbarte unter der Regie des ebenfalls früheren SC-Akteurs Dennis Bührer inspirierten Offensivdrang. Dem eingewechselten Colin Kanwischer (81.) war es dann vergönnt, den viel bejubelten Ausgleich zu erzielen. Serdar Gurler (56.) hatte zuvor das Team aus Sochaux, das über Nacht zurück in die Region Franche-Comté reiste, in Führung gebracht.

Am zweiten Spieltag setzte Gastgeber Bahlingen gegen Regionalligist KSV Hessen Kasel schließlich ein deutliches Ausrufezeichen. Der BSC besiegte die Nordhessen mit 3:0. Die Tore für die Kaiserstühler erzielten Benjamin Pfahler (16.), Mike Enderle (58.) und Fabian Beckert (88.). Nach dem Unentschieden zwischen Freiburg und Sochaux konnten die Gastgeber etwas Historisches bei der 28. Turnierauflage feiern: Erstmals überhaupt gelang dem Bahlinger SC der Gewinn des eigenen Kaiserstuhl-Cups.

Mehr zum Thema:

Autor: doe/mae/mko