Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
03. Januar 2010 18:58 Uhr
Fussball
SC Freiburg zwischen Hallenturnier und Trainingslager
Der SC Freiburg hat sich ein Facelifting verpasst – und ist mit seinem veränderten Kader ins Trainingslager nach Spanien gereist. Davor stand allerdings noch der Auftritt beim Hallenturnier in Mannheim auf dem Programm.
Mit den beiden Neuzugängen Papiss Demba Cissé und Hamed Namouchi, aber ohne die Offensivspieler Mohamadou Idrissou und Andreas Glockner ist der Fußball-Bundesligist in sein einwöchiges Trainingslager in Campoamor aufgebrochen. Die Mannschaft flog am Sonntag um 17.25 Uhr von Basel nach Spanien, wo sie am Montagmorgen ihre erste Übungseinheit absolviert.
Idrissou fehlt aufgrund seiner Berufung in das Afrika-Cup-Aufgebot Kameruns, Glockner soll in Freiburg seine Suche nach einem neuen Verein intensivieren. Das 21 Jahre alte Mittelfeldtalent möchte der SC in der Winterpause ausleihen.
Die Freiburger bereiten sich in Spanien mit einem auf mehreren Positionen veränderten Kader auf den Rückrunden-Start am 16. Januar beim Hamburger SV vor. Nach den Verpflichtungen von Stürmer Cissé (FC Metz) und Mittelfeldspieler Namouchi (zuletzt vereinslos) sowie den Abgängen von Alain Junior Ollé Ollé (Rot-Weiss Ahlen) und Eke Uzoma (1860 München) möchte der Verein im Januar auch David Targamadze und Michael Langer abgeben. Der 20 Jahre alte Targamadze soll ausgeliehen werden, der Österreicher Langer spielt als vierter Torwart in den Planungen von Trainer Robin Dutt keine Rolle mehr. Am Mittwoch bestreitet der SC einen Test beim spanischen Zweitligisten FC Elche.
Werbung
MIT ELF MANN IN MANNHEIM
Vor der Abreise nach Spanien hat der Sportclub am Hallenturnier in Mannheim teilgenommen. In der dortigen SAP-Arena war vor ausverkauftem Haus (11.797 Zuschauer) für reichlich Spannung, Rivalität und Emotionen gesorgt. Neben den Lokalmatadoren des SV Waldhof und dem SC Freiburg nahmen noch der Karlsruher SC, der 1. FC Kaiserslautern und der MSV Duisburg teil. Die Breisgauer mussten neben Mannheim und Lautern in Gruppe B antreten.
Genau elf Mann hatte Freiburg in die Kurpfalz geschickt. Wie alle anderen Profiteams verzichtete auch SC-Trainer Robin Dutt weitgehend auf Stammspieler. Neben den beiden Torhütern Oliver Baumann und Michael Langer standen noch Daniel Williams, Mensur Mujdza, Johannes Flum, Julian Schuster, Yacine Abdessadki, Felix Roth, Andreas Glockner, David Tarrgamadze sowie Neuzugang Hamed Namouchi auf dem Kunstrasen.
4:3-ERFOLG IM SPIEL UM PLATZ 3
Gegen Zweitliga-Spitzenreiter Kaiserslautern holte Freiburg ein 3:3 Remis – der Ausgleich fiel erst kurz vor Schluss -, im Duell mit Waldhof Mannheim gelang ein souveräner 3:0-Erfolg. Damit hatte der SC den Einzug ins Halbfinale als Gruppenerster gemeistert. Dort bot Freiburg eine recht unterhaltsame Hallenpartie, verlor jedoch gegen Duisburg mit 3:5.
So kam es im Spiel um Platz 3 zum badischen Derby mit dem Karlsruher SC. Am Ende sprang dank eines 4:3-Erfolges der dritte Platz heraus. Den Turniersieg sicherte sich Viertligist Mannheim, der sich im Finale gegen Duisburg im Neunmeterschießen durchsetzen konnte.
- Neuzugang I: SC holt Pappis Cissé aus Metz
- Neuzugang II: Freiburg verpflichtet tunesischen Nationalspieler
- Vor der Rückrunde: SC Freiburg will den Konkurrenzdruck erhöhen
- Hochzeitsglocken: SC-Kapitän Butscher hat geheiratet
Autor: dpa/BZ


