Dortmunder Spätfolgen

SC-Stürmer Sebastian Freis an der Nase operiert

Michael Dörfler

Von Michael Dörfler

Fr, 22. Juni 2012 um 00:01 Uhr

SC Freiburg

Beim Saisonausklang gegen Borussia Dortmund hat sich Freiburgs Stürmer Sebastian Freis bei einem Duell mit Neven Subotic schwer verletzt. Die Spätfolge: Ein Eingriff an der Uniklinik Freiburg.

Ob es eine Hiobsbotschaft ist, wird sich noch herausstellen. Sicher ist jedoch, dass Sebastian Freis einen Eingriff an der Nase hinter sich hat, der den Angreifer des SC Freiburg derzeit etwas zur Vorsicht zwingt. Am Mittwoch, 27. Juni, wenn für den Bundesligisten aus dem Breisgau um 10 Uhr wieder der Trainingsalltag beginnt, wird Freis deshalb zunächst etwas kürzer treten müssen. Mehr als Laufarbeit, so hat es derzeit den Anschein, wird er zunächst nicht absolvieren können.

Freis bekam nur noch schlecht Luft

Grund des Eingriffs: Im letzten Saisonspiel war Freis beim 0:4 gegen Borussia Dortmund mit Neven Subotic zusammengeprallt. Ein Crash, der den Zuschauern den Atem stocken ließ. Nach dem Luftduell mit dem Dortmunder Abwehrspieler musste Freis nach längerer Behandlung auf dem Rasen die Spielstätte via Trage verlassen. Bei einem anschließenden Krankenhausaufenthalt wurden dann drei Brüche diagnostiziert: Schläfenbein, hintere Augenhöhle und die Nase. Während die Knochen rasch heilten, verkrümmte sich jedoch die Nasenscheidewand. Die Folge: Freis plagte sich mit Atemproblemen. Die Nasenscheidewand wurde jetzt korrigiert. Und Freis hofft natürlich, dass das Leiden nun ein Ende findet.

Dass er zum Saisonauftakt einen Schritt kürzer wird treten müssen, ist vermutlich gar nicht mal so sonderlich schlimm. Der Sportclub fährt erst am Mittwoch, 18. Juli, ins Trainingslager ins österreichische Schruns. Dort möchte dann Trainer Christian Streich mit den Spielern den Feinschliff für die neue Spielzeit absolvieren. Bis dahin, so hofft man an der Schwarzwaldstraße, müsste auch Freis wieder vollends hergestellt sein.

Der Spieler selbst gibt sich optimistisch: "Die Läufe im Urlaub konnte ich zwar nur zur Hälfte absolvieren. Das alles lässt sich aber wieder schnell aufholen", ließ er sich am Donnerstag im "Kicker" vernehmen. Seit Wochenanfang jedenfalls ist Freis wieder zu Hause – ein erster Schritt ist somit schon mal gemacht.

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