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13. Oktober 2017

Viel Arbeit für die Feuerwehr

Gesamtwehr St. Blasien blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück / Ehrungen für verdiente Mitglieder.

  1. Die Geehrten und Beförderten der Feuerwehr St. Blasien Foto: Claudia Renk

ST. BLASIEN. Die Zahl der Einsätze, die die Feuerwehr St. Blasien jährlich absolviert, scheint zu steigen. Das legen jedenfalls die Zahlen nahe, die Schriftführer Johannes Link in seinem Jahresrückblick auf der Hauptversammlung der Gesamtwehr präsentierte. Das Jahr 2016 (Januar bis Dezember) war demnach laut Statistik, die seit dem Jahr 2000 geführt wird, das einsatzreichste Jahr. 2017 sind bisher 49 Einsätze zu verzeichnen.

Mit 27 Einsätzen standen technische Hilfeleistungen an der Spitze der Liste. Dazu zählten Ölspuren oder Bäume auf der Straße und Türöffnungen.

Zu den 14 Bränden, die im vergangenen Berichtsjahr zu bewältigen waren, zählte außer kleineren Feuern auch der Brand des Gästehauses Sternwarte in Todtmoos. Dort war die St. Blasier Wehr gemeinsam mit den mit den Kameraden aus Todtmoos und Herrischried im Einsatz, das Gebäude konnte nicht gerettet werden. Außerdem wurde die Feuerwehr auch zu einem Balkonbrand im Jägerhaushaldenweg in St. Blasien alarmiert und kam gerade noch rechtzeitig. Fast so viele Einsätze, nämlich 13, waren auf Fehlalarmierungen durch Brandmeldeanlagen zurückzuführen, berichtete Johannes Link. Zehn Einsätze entfielen auf die Kategorie sonstige – etwa Hubschrauberlandungen, Suchaktionen oder Einsätze der Wärmebildkamera in Nachbarorten.

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Aber nicht nur die Einsätze, sondern auch besonders das neue Rüstfahrzeug des Landkreises hielt die Feuerwehr auf Trab. Der "riesengroße Werkzeugkasten mit jeder Menge Spezialwerkzeug" erforderte auch jede Menge Ausbildung für die Feuerwehrkameraden. Drei Mal war das neue Fahrzeug inzwischen bereits im Einsatz.

Ebenso wie die Einsätze haben laut Kommandant Frank Bercher auch die Dankbarkeitsbekundungen für die Arbeit der Feuerwehr zugenommen. Noch nie habe die Wehr so viele Karten und Briefe bekommen.

Ebenfalls zugenommen hat die Zahl der jungen Feuerwehrfrauen und -männer, 13 junge Leute sind derzeit in Ausbildung. "Wir sind immer froh über eine stattliche Anzahl", sagte Frank Bercher. In diesem Zusammenhang kündigte er auch an, dass es künftig eine neue Gruppe geben soll, die "Feuerwehrkids". Kinder ab sechs Jahren sollen dort mitmachen dürfen, bevor sie dann mit elf Jahren in die Jugendfeuerwehr wechseln können.

Dies sei nötig, so Feuerwehrkommandant Frank Bercher, weil die Weichen für Vereinszugehörigkeiten oft schon früh gestellt werden und die Kinder mit elf Jahren sonst bereits anderweitig engagiert sind.

Den Übergang einiger Jungfeuerwehrler in die aktive Abteilung nutzte Frank Bercher dazu, um zu erklären, warum einige von ihnen an diesem Abend in zivil erschienen waren: die Feuerwehr St. Blasien hat nach langer Zeit neue Uniformen bestellt, die in den kommenden Wochen eintreffen sollen. Also habe es nicht gelohnt, für die jungen Leute noch alte Uniformen zu bestellen. Ebenso bekamen alle, die an diesem Abend befördert wurden, schon die entsprechenden Schulterklappen, die zu den neuen Uniformen gehören.

Außer den Beförderungen standen auch einige Ehrungen auf der Tagesordnung. Die internen der Feuerwehr St. Blasien nahm Bürgermeister Adrian Probst vor, der es sich an seinem ersten Tag im Amt nicht hatte nehmen lassen, zur Hauptversammlung zu kommen. Die Ehrungen des Landes Baden-Württemberg überreichte der stellvertretende Kreisbrandmeister Clemens Huber. Er berichtete auch in Vertretung von Kreisbrandmeister Thomas Santl von anstehenden Veränderungen in der Führungsebene im Kreis, er selbst sei aber noch bis April 2019 im Amt.

Die Geehrten

» Ehrung des Landes

Ehrenzeichen in Silber (25 Jahre)
Mario Allendörfer, Marko Link und
Thomas Meier.
Ehrungen der Stadt

Ehrenmitgliedschaft in der Feuerwehr:
Rupert Rogg (Abteilung Menzenschwand).

Ehrenzeichen der Stadt St. Blasien in Gold: Marcel Heinrich, Matthias Reuter, Andreas Höfler, Andreas Mayer, Karl-Heinz Rogg.

Ehrenzeichen der Stadt St. Blasien in Silber: Roland Hierholzer.  

Autor: cr

Autor: Claudia Renk