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03. September 2008 18:35 Uhr
Unwetter fegt über St. Blasien hinweg
Schwere Schäden hat ein Unwetter in St. Blasien angerichtet: Bäume stürzten um, Dächer wurden abgedeckt. Besonders betroffen ist der Domplatz in der Innenstadt. Anwohner berichten von regelrechten Verwüstungen.
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Der Kurgarten beim Domplatz nach dem Unwetter. Foto: Böß
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Umgestürzte Bäume in den Vorgärten wurden von der Feuerwehr gleich auseinandergesägt. Foto: Böß
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Die Einsatzleitung bei der Bewältigung der Sturmschäden. Foto: Böß
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Zur Sicherung der Dächer kam die Feuerwehr Höchenschwand mit ihrer Drehleiter zur Hilfe. Foto: Böß
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Das Küchenzelt vom Festzelt auf dem Domplatz, das durch einen umgestürzten Baum getroffen wurde. Foto: Böß
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Einen Fachfirma deckt das beschädigte Dach der historischen Friedhofkapelle ab. Foto: Böß
Schwere Schäden hat ein Unwetter in St. Blasien angerichtet. Auf dem Domplatz hat der Sturm zwei große Bäume umgerissen. Einer fiel auf ein geparktes Auto, der andere auf das für den internationalen Holzbildhauerwettbewerb aufgestellte Festzelt. Dorthin waren sich viele vor dem starken Regen geflüchtet – glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Zelte der Künstler sind Augenzeugen zufolge alle verweht, die Skulpturen umgeworfen und teilweise beschädigt.
Die Straßen in der Innenstadt waren zeitweise gesperrt. Dort sind viele Dächer schwer beschädigt und teilweise abgedeckt worden. Anwohner berichten, die Innenstadt sehe total verwüstet aus. Über Verletzte ist bislang nichts bekannt.
Das Unwetter wütete vor allem im Wald beim Café Zeller am südlichen Stadtrand und im Bereich des Weißensteiner Kreuzes hoch über der Domstadt. Hier sind laut Feuerwehr die Bäume regelrecht abgedreht worden. Zeitweise waren die Landstraße in Richtung Todtmoos und die Umgehungsstraße gesperrt. Umgestürzte Bäume blockierten die Durchfahrt. Rund 15 Männer vom Bauhof waren mit schwerem Gerät im Einsatz. Mitarbeiter eines gelegenen Sägewerkes halfen bei Mutterlehen die Landesstraße frei zu machen.Die Straßen waren dann relativ schnell wieder passierbar.
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Ein Teil des Dachs der historisch wertvollen Friedhofskapelle wurde rund 50 Meter weit weg geschleudert. Hier wurde bereits eine Fachfirma beauftragt, ein Notdach zu errichten und die wertvollen Fresken vor Wasser zu schützen.
Die Feuerwehr St. Blasien war im Einsatz, auch die Abteilungen Albtal und Menzenschwand waren vor Ort. Zur Verstärkung wurde die Nachbarwehr aus Höchenschwand mit der Drehleier angefordert. Insgesamt waren mehr als 60 Feuerwehrleute im Einsatz.
- Hinweis: Der Holzbildhauerwettbewerb wird trotz des Unwetters fortgesetzt
Autor: Horst A. Böß


