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02. Januar 2010

Ringen um ein "wichtiges Projekt"

Der Euro-Airport möchte ein neues Flughafenhotel, doch St. Louis lehnt das bislang noch ab.

Aus dem zunächst angekündigten Spatenstich im März 10 wird nichts, das steht fest. Aber das Projekt eines 200 Bettenhotels am Euro-Airport (EAP) ist auch noch nicht gestrichen. Jean Ueberschlag, der Bürgermeister von Saint-Louis, verweigert jedoch weiterhin seine Zustimmung. Sein Bebauungsplan sieht in der betreffenden Zone keinen Hotel vor und der Maire denkt nicht daran, das zu ändern.

Die Schweizer Investoren, die mit der Eurohotel SA eigens eine Zweckgesellschaft gegründet und im März 09 mit dem EAP einen Vertrag unterzeichnet hatten, verfolgen das Projekt jedoch weiter. 17 Millionen Euro sollen investiert, etwa 50 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Man suche das Gespräch mit dem Maire und den ortsansässigen Hoteliers, die sich gegen neue Konkurrenz stemmen, war von Seiten des EAP zu erfahren. "Das Projekt ist uns immer noch sehr wichtig", sagt Airport-Sprecherin Vivienne Gaskell.

Jean Ueberschlag, der auch Mitglied im EAP-Verwaltungsrat ist, sieht das Hotel aber nach wie vor als Bedrohung für heimische Betriebe. Ein Airporthotel, auch darauf verweist der Maire, sei zudem schon mehrfach im französischen Sektor des EAP geplant gewesen, aber stets mit dem Hinweis auf mangelnde Nachfrage auf Eis gelegt worden. Dass sich daran nun in der aktuellen Wirtschaftskrise etwas geändert haben sollte, sei unwahrscheinlich. Zwar ist der aktuelle Komplex nun im Schweizer Sektor geplant. Aber auch da geht ohne Ueberschlag nichts, unterliegt doch dasgesamte EAP-Areal dem Bebauungsplan von St.-Louis.

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Autor: ama