Anregung für eigenes Fernwärmeprojekt

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 23. Oktober 2013

St. Märgen

In St. Peter und St. Märgen gab es reichlich Information über umweltschonende Heizenergie.

ST. PETER/ST. MÄRGEN. Zahlreiche interessierte Teilnehmer besichtigten am Samstag die fertiggestellte Nahwärmeanlage in St. Peter und die im Bau befindliche in St. Märgen. Eingeladen dazu hatten sowohl der Förderverein für Energiesparen und Solarenergie-Nutzung als auch die Initiativgruppe Nahwärme Burg-Höfen und die Bürger Energie Genossenschaft Dreisamtal, deren jeweilige Vertreter, Vorstände und Aufsichtsräte mit von der Partie waren.

In einem gut besuchten Bürgertreffen im Gasthaus Birke in Kirchzarten-Birkenhof hatte Vorstand Markus Bohnert aus St. Peter sowohl die Projektplanung und Finanzierung, als auch die Kalkulation für einen Anschluss präsentiert und Fragen der Teilnehmer beantwortet.

Bei der Exkursion ging es jetzt überwiegend darum, die einzelnen Anlagen in Betrieb kennenzulernen. So konnten sich die 30 Teilnehmer den Weg der Hackschnitzel von der Anlieferung über die Trocknung bis zur Verbrennung anschauen und die komplexe Steuerung und Fernwartung bestaunen. Und für den Laien gut erkennbar war ein Blockheizkraftwerk (BHKW) durch ein Sichtfenster zu bestaunen. In St. Märgen schließlich waren offene Baugruben zu sehen und es wurden weitere Fragen geklärt.

Mitte November soll das Projekt Nahwärme in Hägelberg im Wiesental besichtigt werden, um das dortige Geschäftsmodell kennenzulernen. Fazit und Tenor nach der Besichtigungstour: Was die in St. Peter und St. Märgen bauen, das können wir in Burg-Höfen auch.