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11. September 2017

Frühere SC-Profis wirbeln und treffen

Traditionself des Sportclub Freiburg schlägt die AH des SV St. Märgen mit 10:2 Toren / Viele Besucher kommen zum Familientag.

  1. 60 Jahre Sportverein St. Märgen: Die Alten Herren spielten gegen die Traditionself des SC Freiburg und verloren mit 2:10 Toren. Foto: Heinrich Fehrenbach

  2. Die vielen Zuschauer waren wetterfest. Foto: Heinrich Fehrenbach

  3. Viel Spaß hatten die Mädchen und Jungen in der Hüpfburg. Foto: Heinrich Fehrenbach

ST. MÄRGEN. Mit einem Familientag und einem Prominentenfußballspiel feierte der Sportverein am Samstag sein Jubiläum zum 60-jährigen Bestehen. Höhepunkt des Tages war das Spiel der SC-Freiburg Traditionself gegen die AH-Mannschaft von St. Märgen, das die ehemaligen Bundesligaspieler mit 10:2 Toren gewannen.

Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse wurden die Spiele für die Kinder kurzfristig in die Weißtannenhalle verlegt. Dort wurden eine Torwand, die Hüpfburg sowie ein riesiges Menschenkickerspiel aufgestellt. Nicht nur die Kinder, sondern auch die Väter und Mütter hatten mit dem gemeinsamen Menschenkickerspiel viel Spaß.

Das am selben Tag stattfindende Bundesligaspiel im Schwarzwaldstadion zwischen dem SC Freiburg und Borussia Dortmund konnte auf dem Bildschirm live im Clubheim des SV St. Märgen verfolgt werden, wo sich viele Fans einfanden und mit um den Punktgewinn fieberten.

Der Wunsch der St. Märgener auf einen Sieg gegen die Traditionself des SC Freiburg ging jedoch nicht in Erfüllung. Die Traditionself des SC Freiburg gewann klar mit 10 : 2 Toren.

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Das Spiel wurde von Schiedsrichter Mario Heinrich aus St. Märgen und den Linienrichtern Andreas Kleiser und Martin Bernhard geleitet. Trotz herbstlichem Wetter kamen doch viele Zuschauer ins Sportzentrum.

Für die Traditionself des SC Freiburg spielten: Martin Braun stieg 1993 mit dem SC Freiburg unter Trainer Volker Finke die Erste Bundesliga auf. Nach 157 Spielen für den Sportclub wechselte er zum FC Köln und 1997 zu Rapid Wien. 1999 kam er nach Deutschland zurück und spielte eine Saison beim Karlsruher SC, und danach beim VfR Aalen. Im Jahr 2003 beendete er seine aktive Laufbahn. Andreas Zeyer absolvierte 402 Spiele für den SC Freiburg. Seine weiteren Vereine waren Hamburger SV, Karlsruher SC und VfL Bochum. Heute ist er Chef der elterlichen Stahlbaufirma für Agrarsysteme in Neresheim. Charly Schulz ist Rekordspieler des SC Freiburg mit 287 Spielen. Axel Lais bestritt von 1984 bis 1987 90 Zweitligaspiele und zwei DFB-Pokal Spiele für den SC Freiburg. Maximilian Heidenreich brachte es auf 166 Bundesligaspiele. Er spielte beim SC Freiburg bei Wattenscheid 09, VfL Wolfsburg, FC Basel, Hannover 96, Eintracht Frankfurt und 1860 München. Zlatan Bajramovic (beim SC Freiburg bis zu dessen Abstieg 2005) danach beim FC Schalke 04 und von 2008 bis 2011 bei Eintracht Frankfurt. Heute ist er im Trainerteam des KSC Karlsruhe tätig. Thomas Schweizer begann beim SV Kirchzarten und kam 1986 zum SC Freiburg. Weitere Stationen waren FC Basel und der FC Chemnitz. Thomas Ehreiser kam vom St. Georgen zum SC Freiburg in die zweite Liga. Volker Hügel trug das Trikot des SC Freiburg von 2000 bis 2002. Michael Dämgen bestritt ab 1983 zwei Jahre lang insgesamt 70 Spiele. Milorad Philipovic zog 1984 von Jugoslawien nach Deutschland und spielte eine Saison beim SC Freiburg. Später dann beim Karlsruher SC. Hansi Schulzke wechselte 1976 vom FC Schönau zum Erstligisten Eintracht Braunschweig und kam 1979 zum damaligen Zweitligisten SC Freiburg und bestritt 164 Spiele. Martin Krieg ist heute Lehrer in Göhrwil. Michael Renner ist inzwischen ein erfolgreicher Trainer in der Region. Stefan Mueller, bis 2005 insgesamt 151 Mal in der ersten Liga eingesetzt, wohnt in Freiburg und arbeitet als Tierarzt.

In der AH-Mannschaft des Sportvereins St. Märgen spielten: Werner Schuler (Torwart) Roman Murch, Klaus Martin Hermann, Horst Bohnenstengel, Stefan Saier, Heiko Schütt, Markus Wangler, Tobias Schlegel, Florian Saier, Matthias Löffler, Matthias Herrmann, Thomas Kaltenbach, Volker und Ralf Dold.

Nach Abpfiff des Spiels saßen die Spieler noch in gemütlicher Runde bis zur später Stunde zum Fachsimpeln beisammen und tauschten alte Geschichten rund um das runde Leder aus. Der Sportverein St. Märgen sorgte für musikalische Unterhaltung sowie für das leibliche Wohl.

Autor: Heinrich Fehrenbach