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28. September 2016

Im Hühnerstall geht’s rund

Theaterteam von Trachtentanzgruppe und Landjugend spielt aufwendige Kriminalkomödie.

  1. Das Theaterteam der Trachtentanzgruppe und Landjugend St. Märgen (von links) Stefan Löffler, Ralf Wilhelm, Martin Saier, Isa Löffler, Barbara Rießle, Dominik Schnell, Stefanie Saier (knieend), Lisa Meier, Daniel Löffler, Melanie Goldschmidt (knieend) und Katharina Schnell. Foto: Heinrich Fehrenbach

ST. MÄRGEN. Nach einem Jahr Pause war es wieder so weit: Das Theaterteam der Trachtentanzgruppe und der Landjugend St. Märgen stand wieder auf der Bühne in der Schwarzwaldhalle. Unter der Regie von Barbara Rießle wurde die unterhaltsame Kriminalkomödie "Mord im Hühnerstall" von Regina Rösch aufgeführt.

Junggeselle Alfons (gespielt von Ralf Wilhelm) ist ein Mann in den besten Jahren. Er schuftet tagsüber bis zur Erschöpfung im Finanzamt. Bestens versorgt wird er von seiner ebenfalls ledigen Schwester Lisbeth (Stefanie Saier) und falls Lisbeth einmal nicht nach seiner Pfeife tanzt, setzt er sein bestes Druckmittel ein, den Hahn Otto, Lisbeths Liebling, den Alfons am liebsten vom Hof haben wollte.

Als in der Pension, die Lisbeth betreibt, zwei weibliche Feriengäste auftauchen, kommen Alfons und sein bester Freund Karl-Josef (Stefan Löffler), der stets von seiner Schwester Sophie (Melanie Goldschmidt) überwacht wird, in den zweiten Frühling. Doch die schöne Agathe (Lisa Meier), und die noch schönere Sabine (Isa Löffler), haben es nur auf das Geld der beiden "Ladenhüter" abgesehen, was Sophie sofort erkennt.

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Als Alfons und Karl-Josef nach Überwindung einiger Hindernisse endlich mit den beiden Schönen ausgehen, sitzen Lisbeth und Sophie als Tannenbäumchen getarnt im Hof, um deren Rückkehr in der Nacht zu erwarten und das Schlimmste zu verhindern.

Doch es läuft dann einiges ganz anders, als von den Beteiligten erwartet. Nach einer heftigen Auseinandersetzung im Hühnerstall bleibt eine Leiche zurück – Alfons. Doch wer ist der Mörder? Und wohin mit der Leiche? Lisbeth und Sophie sind mit den Nerven am Ende, droht ihnen doch für "Mord im Hühnerstall" der Frauenknast. Für die beiden beginnt ein furchtbarer Tag, als die Kommissare Daniel Löffler und Dominik Löffler, die inkognito in der Pension wohnen und sich als Koch und der Kellner ausgeben, vor dem Hühnerstall eine Blutspur entdecken.

Auch Ortspolizist "Turbobulle vom Südhang" (Martin Saier) greift fachkundig in die Ermittlungen ein und das Auftauchen von Alfons Zwillingsbruder Max trägt nicht gerade dazu bei, Lisbeth und Sophie zu beruhigen.

Der Kreis der Verdächtigen erhöht sich von Minute zu Minute. Der Druck von Seiten der Ermittler wächst und sämtliche Verstecke für die Leiche erweisen sich als völlig ungeeignet. Ein Versenken im Entenweiher schied aus, da dies ja von den Bewohnern des Südhangs verfolgt werden könnte. Als man schließlich glaubt, die Leiche sicher im Hühnerstall versteckt zu haben, nehmen die Ermittlungen eine ungeahnte Wende...

Souffleuse Katharina Schnell musste kaum in Aktion treten. Das sehr schöne und mit viel Aufwand erstellte Bühnenbild entwarfen Tobias Hummel und Stefan Hog. Lukas Fehrenbach und Johannes Schlegel waren für Technik, Ton und Licht verantwortlich. Angepackt haben dabei auch weitere Helfer sowie Florian Hog als Festwirt.

Was den Mord im Hühnerstall angeht - das bleibt natürlich noch top geheim, denn schließlich findet am Samstag, 2. Oktober, nochmals eine Aufführung statt.
Die Besucher der Premiere in der vollbesetzten Schwarzwaldhalle dankten den Akteuren mit viel Beifall. Mehrfach gab es auch Zwischenapplaus. Barbara Rießle, bedankte sich bei allen Mitwirkenden für deren Engagement. Einige der Akteure standen erstmals auf der Bühne. Geprobt wurde rund ein halbes Jahr lang. In der Halle selbst standen jedoch nur vier Proben an. Ihr Dank galt auch Marika Reith, die für die Maske zuständig war.

Autor: Heinrich Fehrenbach