Musikalischer Tanz der Trachtenkapelle

Heinrich Fehrenbach

Von Heinrich Fehrenbach

Sa, 29. Dezember 2018

St. Märgen

Beim Jahreskonzert in der Schwarzwaldhalle ist Klaus Saier für 40 Jahre geehrt worden.

ST. MÄRGEN. Traditionsgemäß lädt die Trachtenkapelle St. Märgen am zweiten Weihnachtsfeiertag zum Jahreskonzert in die Schwarzwaldhalle ein. Kein Platz in der Halle blieb frei, als die Jungmusiker jeweils abwechselnd unter Leitung von Hannah Hog und Stefanie Rohrer das Programm mit "The Phantom of the Opera" eröffneten. Es folgte "Highlights From Grease" von Paul Murti, einem Medley aus Liedern des bekannten Musicals für Jugendblasorchester.

Mit "Lord of the Dance", die Nacherzählung einer alten irischen Legende vom Kampf der guten gegen die bösen Mächte, und dem Mambo No. 5, ein Titel aus einem Mambo- und Jive-Tanzstück, wurde der Auftritt der Jungmusiker beendet – allerdings nicht ohne eine Zugabe.

Die Trachtenkapelle unter Leitung von Dirigent Alois Huber hatte für das Jahreskonzert in den vergangenen Wochen ein abwechslungsreiches Programm mit dem Thema "Tänze" einstudiert.

Als erstes Stück stand dann gleich "Dances from Terpsichore" von Michael Praetorius auf dem Programm. Es ist eine Sammlung von Tänzen des deutschen Komponisten Michael Praetorius und enthält 312 größtenteils französische Tänze.
Es folgte "Slawischer Tanz Nr. 8" von Anton Dvorik und anschließend "Danse Diabolique" von Josef Hellmesberger, ein österreichischer Komponist, Violinist und Abonnementdirigent der Wiener Philharmoniker. Bevor es in eine kurze Pause ging, stand das Stück: "Tanz der Vampire" von Jim Steinmann auf dem Programm. Das Stück ist das erfolgreichste deutschsprachige Musical aller Zeiten. Die Uraufführung des Musicals war am 4. Oktober 1997 in Wien. Mit "Bolero di Media Noche" von Llano und "The Second Waltz" von Dmitri Shostakowitsch folgte das Stück "Beguine for Band" von Glenn Osser. Mit "Blue Tango" von Leroy Anderson, einer der bekanntesten Tangos der Welt, setzte die Kapelle das Programm fort. Eine energiegeladene Komposition folgte anschließende mit "Rock 'n' Roll Forever" von Walter Schneider-Argenbühl. Bereits nach den ersten Tönen kam das echte Rock-’n’-Roll-Gefühl der 50er Jahre zum Erwachen. Für eindrucksvolle Soloparts und anschließendem Sonderbeifall sorgten dabei mit Trompete Achim Stöhr, mit Posaune David Schuler und am Schlagzeug Lukas Bohnenstengel.

Mit dem Stück "Von Freund zu Freund" von Martin Scharnagl wurde das rund zweieinhalbstündige Konzert beendet. Jedoch nicht ohne Zugaben: "Can Can" und "Guten Abend, gute Nacht".

Dominik Löffler und Lisa Faller führten durch das Programm und erklärten in verständlicher Weise die jeweiligen Musikstücke.