Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

11. Juli 2012

"Stadtgarten war einfach zu klein"

BZ-INTERVIEW mit Erik Julliard über das Basel Tattoo in Freiburg.

  1. E. Julliard Foto: Gramespacher

Zum vierten Mal unternimmt Basel Tattoo am Montag, 16. Juli, einen Abstecher nach Freiburg. 300 Musiker ziehen in einer Parade vom Karlsplatz durch die Altstadt zum Konzerthaus. Um 12.30 Uhr gibt es auf dem Stühlinger Kirchplatz zum Abschluss ein Mini-Tattoo. Daniel Gramespacher sprach darüber mit Produzent Erik Julliard.

BZ: Herr Julliard, Basel Tattoo ist auch bei seiner siebten Ausgabe so gut wie ausverkauft. Werbung haben Sie nicht nötig. Warum machen Sie trotzdem erneut einen Abstecher nach Freiburg?
Erik Julliard: Zunächst erleben wir in Freiburg jedes Mal eine tolle Gastfreundschaft. Die Leute sind derart begeistert, dass es auch für uns als Veranstalter toll ist, uns dort zu präsentieren. Nicht zuletzt finden auch Bands, die nach Basel kommen, solche Ausflüge toll. Man darf nicht vergessen, dass es darunter Formationen gibt, die womöglich nie mehr in ihrem Leben ins Ausland gehen werden. Ich denke da etwa an die Jugendlichen der "Meiden High School Band" aus Japan. Wenn diese so einfach ein weiteres Land – nämlich Deutschland – besuchen können, ist das für die ein Riesenerlebnis.

Werbung

BZ: Nach drei Ausflügen nach Freiburg mit gewaltiger Publikumsresonanz wählen Sie dieses Mal für die Parade eine andere Route, auch das Schlusskonzert findet an einem anderen Ort statt. Warum?
Julliard: Die Route ist dem neuen Platz geschuldet. Wir brauchten einen neuen Platz, weil der Stadtgarten einfach zu klein war angesichts der vielen Zuschauer. Da erhoffen wir uns nun vom Stühlinger Kirchplatz eine Verbesserung der Situation.Da der Platz an einer Seite etwas ansteigt, erhoffen wir uns, dass die Zuschauer dort erhöht stehen und hinunterschauen können und so etwas mehr sehen von dem Schlusskonzert.
BZ: Was konkret bekommen die Zuschauer bei Parade und Konzert in Freiburg zu sehen und zu hören?
Julliard: Das Wichtigste ist bestimmt, die Parade durch die Innenstadt zu sehen. Zum Abschluss gibt es auf dem Stühlinger Kirchplatz eine Art Mini-Tattoo im wahrsten Sinne des Wortes. Zuerst tritt jede teilnehmende Formation alleine auf. Und am Schluss gibt es ein kleines Finale, bei dem alle zusammenspielen. Mit dabei sind Pfeifer und Trommler aus den USA, die neuseeländische Army Band, eben die Marching Band aus Japan, die Garde des Basel Tattoo, die international besetzten Massed Pipes and Drums mit Dudelsackspielern und Trommlern und schließlich das finnische Ausbildungsmusikkorps, das sicher für Überraschungen gut ist.

Erik Julliard (36), studierter Jurist, ist Produzent des Basel Tattoo, das sich seit 2006 innerhalb kürzester Zeit zum weltweit zweitgrößten Tattoo (Zapfenstreich) unter freiem Himmel entwickelt hat. Zudem ist er nach wie vor Manager des Top Secret Drum Corps, das er im Jahr 1991 mit Freunden gegründet hat.

Autor: rö


0 Kommentare

Damit Sie Artikel auf badische-zeitung.de kommentieren können, müssen Sie sich bitte einmalig bei Meine BZ registrieren. Bitte beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.



Weitere Artikel: Freiburg Mitte