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26. Juni 2012 20:57 Uhr

Verrückte Ampel

Stadtverwaltung: Blitzer auf der Ochsenbrücke misst korrekt

Sind die Autofahrer selbst schuld, dass sie geblitzt werden? Die seltsame Ampelanlage auf der Ochsenbrücke im Stadtteil Stühlinger misst die Dauer des Rotlichts korrekt, hat die Stadt mitgeteilt.

Das ist das Ergebnis der Testfahrten vom Montag. Wie die Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte, stimmten die Rotlichtphasen auf den Dateien des Blitzers mit den von Hand gestoppten Zeiten überein. Folglich ist ein Messfehler als Erklärung auszuschließen für das Phänomen, dass fast nur Autofahrer geblitzt werden, die nach 20 Sekunden Rotlicht oder mehr auf die Brücke fahren. Üblich ist, dass fast alle erwischten Sünder nicht einmal eine Sekunde Rotlicht hatten. Der Rest liegt leicht darüber. Doch auf der Ochsenbrücke ist der "atypische Fall der Normalfall", wie Sandra Saur vom städtischen Ordnungsamt am Tag des Feldversuchs sagte.

Die Sachverständigen vermuten nun, dass manche Autofahrer, die von der Ferdinand-Weiß-Straße auf die Eschholzstraße einbiegen, die erste Ampel an der Ochsenbrücke nicht wahrnehmen. Sie erreichen diese Ampel frühestens nach 20 Sekunden und rollen offensichtlich auf die Brücke, wo sie dann mit den ungewöhnlich langen Rotlichtphasen geblitzt werden.

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Der vom bekannten unabhängigen Sachverständigen Ulrich Löhle geforderte Test, die Ampelphasen für den Verkehr in beide Richtungen gleichzuschalten, hat bereits am Dienstagmorgen begonnen. Damit will er prüfen, ob es "Mitzieheffekte" gibt, wonach losfahrende Autos auf der gegenüberliegenden Fahrbahn die wartenden Fahrer gleichsam mitziehen.

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Autor: Uwe Mauch


4 Kommentare

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Manuel Rosenthal-Schöpflin  

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Registriert seit: 13.07.2010

Kommentare: 1834

26. Juni 2012 - 21:22 Uhr

Hat irgendjemand etwas anderes erwartet (außer den Verschwörungstheoretiker und den Rotlichtsünder)?

Bedauerlich für die verschwendete Zeit und das Geld.

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Volker Morstadt

Registriert seit: 10.08.2009

Kommentare: 428

26. Juni 2012 - 22:43 Uhr

OT Ein: Es muss "außer den Verschwörungstheoretikern und den Rotlichtsündern" heißen, denn diese Wörter haben immer noch das Dativ-Plural-End-n! (Auch wenn in Todesanzeigen der BZ "mit Kinder" steht.) OT Aus

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Michael Walter

Registriert seit: 20.08.2011

Kommentare: 31

26. Juni 2012 - 23:25 Uhr

Wahnsinn, Wahnsinn. Was für ein Aufwand. Was für eine Geldverschwendung. Welch' Beschäftigungstherapie. Haben die nix anderes zu tun, etwas sinnvolles? Da sollte man klagen, wenn es denn ginge und nicht auch wieder zu teuer wäre, wegen unsinniger Verschwendung von Steuergeldern.

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Michael Basket  

Michael Basket

Registriert seit: 30.07.2009

Kommentare: 1208

27. Juni 2012 - 07:39 Uhr

Wie jetzt? Darf ich jetzt echt nur noch bei Grün drüber fahren?

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