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17. August 2012

Staffeln neu gebildet

Acht neue Vereine in der Fußball-Kreisliga A, Staffel II / FV Degerfelden wird hoch gehandelt.

  1. Auf Zweikämpfe setzen die Kreisliga-A-Teams, wie hier der Degerfelder Edwin Kuuya (links) und der Rheinfelder Fabio Iannone. Foto: Neubert

FUSSBALL. Die Sommerpause ist nun auch für die Fußballer der drei Staffeln der Kreisliga A vorbei. Ergebnisse in den Testspielen lassen zwar eine gewisse Standortbestimmung zu, doch ab jetzt zählen Punkte und Tore für die Meisterschaft. Auch wirft die Reform der Fußball-Kreisligen bereits ihre Schatten voraus, doch direkt betroffen davon ist die Kreisliga A in der beginnenden Saison noch nicht.

Kräftig durcheinander gewürfelt ist die Staffel II, in der acht neue Namen zu finden sind, nämlich die der fünf Aufsteiger FC Hausen, SV Eichsel, FC Dachsberg, SV Laufenburg II und T.I.G. Rheinfelden sowie der beiden Ex-Bezirksligisten SV Schwörstadt und FC Wehr. Die Rheinfelder Fußballfans freuen sich nun auf fünf Derbys – zählt man jenes beim SV Schwörstadt dazu.

Vom Namen her neu ist auch der FSV Rheinfelden, den Großteil der Spieler um Trainer Lothar Silfang stellt jedoch der ehemalige SC Rheinfelden 03. Der Zusammenschluss mit dem VfR Rheinfelden sei zwar unproblematisch verlaufen, dennoch sagt er: "Frühprognosen sind in dieser Konstellation wohl kaum möglich", legt sich FSV-Coach Lothar Silfang nicht fest, "zumal die Absteiger ja immer schwer einzuschätzen sind und die Aufsteiger zumindest zu Beginn der Runde von der Anfangseuphorie leben." Eine Prognose wagt Trainer Silfang dann doch: Vorne dabei sein dürfte der FV Degerfelden, die restlichen Mannschaften, darunter der nächste Gegner an der Richterwiese, der FC Hausen, seien schwer einzuschätzen.

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Die Staffel III musste aus der vergangenen Saison zwar keinen Bezirksligaabsteiger in ihren Reihen aufnehmen, dennoch geben fünf neue Teams der Liga ein verändertes Gesicht. Das sind die (Wieder-)Aufsteiger SV Krenkingen und FC Dettighofen und die aus der Staffel II gewechselten Teams des SV Eschbach, SV Dogern und SV Waldhaus, denen die weiten Reisen in den Westen des Bezirks nun erspart geblieben sind.

Neuer Trainer beim SV Waldhaus ist an Stelle von Michael Schuchter jetzt Alain Peter. Ob er als quasi zum Inventar der Fußballszene am Hochrhein zählend die künftigen Gegner kenne? "Ich habe wenig Ahnung von der Staffel III, aber gute Kontakte." Der neue SVW-Coach kennt die Mannschaft des SV Waldhaus und dessen Umfeld, war früher dort selber Trainer im Juniorenbereich. Den SV Jestetten, SC Lauchringen, SV Eggingen aber auch die junge Wutöschinger Elf, die am Sonntag in Remetschwiel zum Saisonauftakt antritt, erwartet Peter ganz vorne, aber auch seine Mannschaft brauche sich vor keinem Team verstecken. Wohl seien in der Anfangsphase einige Verletzungsausfälle zu beklagen, der Kader sei aber groß genug, um diese Ausfälle einigermaßen zu kompensieren.

Autor: Reinhold Nagengast