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26. Januar 2012
Ein großer Schatz an Erfahrungen
Der "Tag der älteren Generation" in Staufen bietet Gelegenheit zum geselligen Austausch.
STAUFEN. "Der Tag der älteren Generation", vor einigen Jahren vom Altenwerk Wettelbrunn ins Leben gerufen, im vergangenen Jahr auf die Seelsorgeeinheit Staufen-Münstertal ausgeweitet, fand in diesem Jahr erstmals in Staufen statt und soll künftig stets abwechselnd von einem der vier Seniorenwerke in Staufen, Münstertal, Grunern oder Wettelbrunn ausgerichtet werden.
Namens des Seniorenwerks von Sankt Martin hieß Friedrich Hunger die Seniorinnen und Senioren der Seelsorgeeinheit im Martinsheim willkommen.
Der Leiter der Seelsorgeeinheit, Staufens Stadtpfarrer Johannes Frische, freute sich über ein volles Haus. Dies zeige, dass dieser "Tag der Begegnung" ein freudiger Tag für die älteren Menschen sei, an dem sie freundschaftliche Kontakte mit Gleichaltrigen knüpfen könnten, die ihnen nun nicht jeden Tag über den Weg liefen.
Pastoralreferentin Monika Menzel-Kölle berichtete über ihre Begegnungen mit Senioren, vor allem im Altenpflegeheim Sankt Margareten und über die gesundheitlichen Herausforderungen, die an alte Menschen gestellt sind. Sie zeigte sich beeindruckt, wie viel Kraft diese Menschen oft aufbringen, um ihr Schicksal zu meistern.
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Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende von Sankt Martin, Elisabeth Wiesler, bezeichnete die Senioren als eine starke Gruppe und eine tragende Säule der Kirchengemeinden. Das Jahresprogramm des Staufener Seniorenwerks sei sehr abwechslungsreich gestaltet, für jeden Geschmack sei etwas dabei, wofür es im Besonderen dem Vorstandsteam mit Friedrich und Steffi Hunger, Eugen und Helma Albrecht sowie Alfred und Brigitte Schweizer zu danken gelte.
Diese hatten auch bei dieser Gemeinschaftsveranstaltung der Seniorenwerke der Seelsorgeeinheit die Bewirtung der Gäste übernommen. Bürgermeister Michael Benitz, der die Grüße der Stadt überbrachte, erklärte dabei, die Senioren lägen der Stadt am Herzen, ihr Erfahrungsschatz müsse gehoben werden. Dies sei auch das Ziel des bei der Stadt angesiedelten Arbeitskreises Demografie.
Nicht zuletzt der Senioren wegen plane die Stadt Staufen in der Hauptstraße ein Pflasterband zu installieren, damit unter anderem auch das Gehen mit einem Rollator einfacher werde. Gleichzeitig lud der Bürgermeister schon jetzt die Mitglieder der Seniorenwerke aus Staufen und seinen Teilorten Grunern und Wettelbrunn zum nächsten von der Stadt für das zweite Halbjahr 2013 geplanten Seniorennachmittag ein, der dann in der zur Turn- und Festhalle neu umgestalteten Belchenhalle stattfinden wird.
Autor: Manfred Burkert
