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21. Januar 2010
HAG auch in Asien gefragt
Winfried Sturm, Leiter der Hardware-AG des Faust-Gymnasiums, ist derzeit zu Gast in Thailand.
STAUFEN. Winfried Sturm, Initiator der Hardware-AG (HAG) am Staufener Faust-Gymnasium, ist derzeit auf Einladung einer Bildungsinitiative in Thailand, um die international erfolgreiche Schüler-High-Tech-Tüftlerschmiede zu präsentieren.
Kaum zurück von der Auszeichnung der Karl Heinz Beckurts-Stiftung mit dem "Lehrerpreis 2009" in der Münchener Staatsresidenz und dem zweifachen Medaillen-Erfolg in Korea, ist der HAG-Leiter schon wieder zu einer neuen Päsentation in Thailand unterwegs.Die HAG-Prämierung mit Gold- und Silber-Award und das damit verbundene Medieninteresse in Seoul haben die dort anwesende thailändische Bildungsinstitution auf die HAG-Tüftlerschmiede aufmerksam werden lassen, die bereits seit 27 Jahren besteht. Besonderes Interesse zeigte dabei die Rajamangala University of Technology Thanyaburi, die zu einer der bedeutendsten Exzellenz-Universitäten Thailands zählt. Spezielle Beachtung findet die fortgeschrittene technologisch-naturwissenschaftliche Arbeitsweise und die damit verbundene frühe Kreativitätsförderung mit Anleitung zu physikalischen Lösungsstrategien. Diese manifestiert sich auch in zahlreichen prämierten innovativen Entwicklungen, speziell für beeinträchtigte und behinderte Menschen.
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Mit großer Herzlichkeit und Anerkennung wurde Sturm in Thailand empfangen. Denn auch in Asien wird der Förderung sozialer Kompetenz bei Jugendlichen, verbunden mit Förderung von Kreativität, Innovationsstreben und Interesse für Technologie, große Beachtung geschenkt
Der HAG-Leiter erlebt Thailand bei brütende Hitze. Aber die Erlebnisse mit einer fremden Kultur und fantastischen Natur haben diese Probleme vergessen lassen. Fast schon in Vergessenheit geraten, ist Winfried Sturm die Tsunami-Katastrophe am 26. Dezember 2004 wieder in Erinnerung gekommen, da überall auf das Insel-Paradies Phuket, die vom Tsunami am verheerendsten getroffene Region, aufmerksam gemacht wird. Respekt und Ohnmacht vor dieser Naturkatastrophe wurden bei ihm geweckt, als er sich an die Unheil verkündenden Aufzeichnungen der HAG-Erdbeben-Messstation erinnerte. Nach nur zwölf Minuten wurde das Beben im Schulkeller in Staufen registriert, das mit einer Geschwindigkeit von etwa 23 000 Stundenkilometern die Erde durchlief und den Tsunami mit einer Ausbreitungsgeschwindigkeit von 800 Stundenkilometern ausgelöst hat, der nach der ersten HAG-Registrierung noch etwa 20 Minuten bis zur nahen Küste von Phuket unterwegs war.
Autor: bz
