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16. März 2009 14:06 Uhr

"Rock – The AC/DC Show im Faust-Gymnasium

"Hells Bells" läuten in der Schul-Aula

"Rock – The AC/DC Show" gastierte am Samstag in der Aula des Faust-Gymnasiums Staufen.

  1. „Rock -The AC/DC Show“ im Faust-Gymnasium. Foto: H. J. Kugler

  2. „Rock -The AC/DC Show“ im Faust-Gymnasium.

  3. „Rock -The AC/DC Show“ im Faust-Gymnasium.

  4. Blutjunger Fan bei „Rock -The AC/DC Show“ im Faust-Gymnasium. Foto: Hans Jürgen Kugler

  5. „Rock -The AC/DC Show“ im Faust-Gymnasium.

  6. „Rock -The AC/DC Show“ im Faust-Gymnasium.

  7. „Rock -The AC/DC Show“ im Faust-Gymnasium. Foto: Hans Jürgen Kugler

  8. Mission.T. im Faust-Gymnasium Staufen

STAUFEN. Du liebe Güte! Wo nehmen die Jungs nur ihre Energie her? Die Cover-Band "Rock – The AC/DC Show", die gleich mit zwei Sängern anrückte, setzte am Samstagabend in der Aula des Faust-Gymnasiums geballtes Adrenalin in rasante Gitarrenriffs und eine energiegeladene Bühnenschau um – allen voran der Lead-Gitarrist, der fast zwei Stunden lang mit ausdrucksloser Miene auf der Bühne herumfegte, als wenn er unter Starkstrom stehen würde. Mindestens!

Zu verdanken war dieser Gig der Schüler- Event-Agentur "Fagy", die von der Bewirtung bis zur Organisation eines Security-Dienstes alles selbst super organisiert hatte.

Doch bis zum ersten AC/DC-Song mussten sich die Fans erstmal in Geduld üben. Die Wartezeit auf den Main-Act verkürzte die regionale Band Mission T., die mit ihren Rock-Klassikern wie "Lazy Sunday Afternoon" von den Small Faces oder mit einer eigenen Variante von "Beat It" von Michael Jackson jenes vertraute Beben im Zwerchfell aufkommen ließ, das Fans der etwas härteren musikalischen Gangart bestens vertraut ist. Bei einem ihrer letzten Songs, nämlich "Black Knight" von Deep Purple waren sowohl Stimmung als auch Temperatur in der Aula beträchtlich angestiegen.

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Nicht nur der Ritter, auch die Nach war dann in der Tat rabenschwarz, als "Rock the AC/DC" gegen 22.45 Uhr auf die Bühne stürmte. Mit langen Vorreden hielten sich die Musiker nicht auf, schließlich hatten die Fans lang genug gewartet. Die Band legte los, was das Zeug hielt, und machten ihren berühmten Vorbildern aus Australien alle Ehre. Sie verwandelten Staufen musikalisch in "Sin City", brachten mit"TNT" und "Thunderstruck" "das Publikum in Ekstase und ließen die "Hells Bells" so professionell, dass sie vom Original kaum zu unterscheiden waren. Und da das Publikum recht gemischt war – von Kindern über Teenies bis schon etwas älteren Semestern war jeder Jahrgang vertreten – dürfte mancher Schüler erstaunt miterlebt haben, dass seine Erziehungsberechtigten beim Headbangen durchaus mithalten können. Obwohl alle Bandmitglieder ihren legendären Vorbildern alle Ehre machten – optischer Blickfang an diesem Abend war eindeutig der wuschelköpfige Lead-Gitarrist in knapper Schuluniform – typisch Angus Young eben. Doch lange nicht mehr alle Fans sollten zum Schluss seinen freien Oberkörper und seinen Schulterritt durch die Aula erleben: Auf den "Highway to Hell" folgten nur noch wenige mit; die Besucherreihen hatten sich doch merklich gelichtet. Vielleicht sollten beim nächsten Konzert die "Hells Bells" doch etwas früher läuten.

Autor: Ute Wehrle